Geschwisterlich leben, gemeinsam wirken

Gemeinschaft und Spiritualität

Die Ordensgemeinschaft der Elisabethinen Linz-Wien

Wir Elisabethinen – "Schwestern der Hl. Elisabeth" – sind eine franziskanische Ordensgemeinschaft. Wir Schwestern leben zusammen in einer Gemeinschaft, einem Konvent. Für unsere Lebensweise als Elisabethinen ist charakteristisch, dass wir am Standort unseres Klosters sesshaft sind („Stabilitas loci“). Das gemeinsame Leben und Wirken als Schwestern verstehen wir als eine besondere Gabe Gottes.

Gemeinsam sind wir hineingenommen in die Spiritualität und die Tradition der Elisabethinen, die ihre Wurzeln im Leben und Wirken der hl. Elisabeth von Thüringen und des hl. Franz von Assisi haben.

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© die elisabethinen linz-wien

Geistliche Gemeinschaft

Persönliches und gemeinschaftliches Gebetsleben stärkt uns für unser gemeinsames Leben und unseren Dienst. Die Feier der Eucharistie und das gemeinsame Chorgebet am Beginn des Tages, zu Mittag und in den Abendstunden bilden die Eckpfeiler unseres Alltages.

Was uns bewegt, ist das Staunen über die unendliche Liebe Gottes zu uns Menschen. Die Beziehung zu Gott verleiht unserem Leben Sinn.

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Geschwisterlich leben

Geschwisterlich leben bedeutet für uns, das Leben miteinander zu teilen. Wir wollen in wohlwollender Beziehung zueinander gemeinsam den Willen Gottes suchen. Wir wollen achtsam und aufmerksam sein für die persönliche Berufung jeder unserer Mitschwestern.

Das schwesterliche Zusammenleben konkretisiert sich im gemeinsamen Teilen von Zeit und im füreinander Sorgen.

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Gemeinsam wirken

Gemeinsam wirken heißt für uns, die gottgeschenkten Gaben und Fähigkeiten in der Gemeinschaft zu teilen. Je nach Interesse, Begabung und Ausbildung wirken wir in unterschiedlichen Bereichen der elisabethinischen Einrichtungen.

Wir wollen frohmachende, prophetische und begleitende Zeuginnen von Gottes Liebe und seiner Gegenwart unter uns Menschen sein.

Wir gestalten Lebensräume für Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen und Lebenssituationen."

Fast 400 Ordensschwestern haben im Laufe unserer Geschichte ihre Fähigkeiten eingebracht und ihre Lebensenergie eingesetzt, um unseren Gründungsauftrag zu erfüllen, nämlich im Geiste der Hl. Elisabeth für kranke Menschen da zu sein. Aus unserer Klosterchronik kann man entnehmen, dass unsere Mitschwestern immer bestrebt waren, die Forderungen der jeweiligen Zeit und die Bedürfnisse der Menschen im Blick zu haben. Das wollen wir Elisabethinen auch heute tun: die Zeichen der Zeit und der Zukunft aufmerksam wahrnehmen und daraus die nötigen Schritte für unser Handeln im Sinne des Ordenscharismas ableiten.

Die Elisabethinische Spiritualität

Unsere elisabethinische Spiritualität ist tief im Alltag verwurzelt: im Gebet, in unserer Gemeinschaft, in der Liebe zu unseren Mitmenschen und in der Freude an der gesamten Schöpfung.

Die heilige Elisabeth und der heilige Fransziskus sind mit ihrem Leben und Wirken unsere spirituellen Vorbilder. So wollen auch wir das Gebet und unseren Dienst an den Mitmenschen und an der Schöpfung als eine Quelle unserer Kraft verstehen.

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Hl. Elisabeth von Thüringen

Elisabeth von Thüringen beeindruckte das franziskanische Ideal der befreienden Besitzlosigkeit. Elisabeth stellte ihr Leben in den Dienst der Nächstenliebe für Arme und Kranke.

"Wir müssen füreinander da sein, weil Gott uns gezeigt hat, dass er für uns da ist."

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Hl. Franziskus von Assisi

1182 - 1226, Ordenspatron

Franz von Assisi war ein Heiliger für alle Zeiten, ein Heiliger für alle Menschen. Er predigte Frieden in einer Zeit, in der ein Leben ohne Krieg undenkbar war.

"Wir sollen den Herrn in unseren Werken verherrlichen; denn dazu hat er uns in alle Welt gesandt, dass wir durch Werk seiner Stimme Zeugnis geben."

Die sieben Elisabethinischen Grundsätze

Aus den "Werken der Barmherzigkeit" (Matt. 25,31-46) der Heiligen Elisabeth, wurden die sieben elisabethinischen Grundsätze abgeleitet. Sie gelten als Verhaltens- und Entscheidungshilfe für alle Mitarbeiter*innen in den Einrichtungen unserer 4 Wirkfelder.

Essen ist Ausdruck der Gastfreundschaft © Zoe Goldstein
Quellen erschließen, die die Lebensqualität fördern © Zoe Goldstein
Fremden offen begegnen bereichert © Zoe Goldstein
Wertschätzende Fürsorge gibt Schutz und Würde © Zoe Goldstein
Begegnung respektvoll gestalten © Zoe Goldstein
Belastendes sensibel wahrnehmen eröffnet neue Lebensperspektiven © Zoe Goldstein
Sterbende und Trauernde einfühlsam begleiten © Zoe Goldstein
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Ordensleitung

Sr. M. Barbara Lehner
Generaloberin der Elisabethinen Linz-Wien Geschäftsführerin die elisabethinen linz-wien gmbh
sr.barbara@die-elisabethinen.at +43 732 7676 2210
Sr. M. Rosa Steiner
Generalvikarin der Elisabethinen Linz-Wien
sr.rosa@die-elisabethinen.at +43 732 7676 5396
Sr. M. Gabriela Trenker
Hausoberin der Elisabethinen Wien
+43 1 71126 1031

Der Wandteppich hängt im Foyer des Ordensklinikums Linz Elisabethinen. Diese künstlerische Darstellung, geschaffen von Sr. Ludgera, zeigt, wie die Heilige Elisabeth die "Werke der Barmherzigkeit" (Matt. 25,31-46) in die Tat umsetzt (Ableitung der sieben elisabethinischen Grundsätze).

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