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Die sieben elisabethinischen Grundsätze

1. Essen ist Ausdruck für Gastfreundschaft
Hungrige speisen
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2. Quellen erschließen, die die Lebensqualität fördern
Durstige tränken
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3. Fremden offen begegnen bereichert
Fremde beherbergen
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4. Wertschätzende Fürsorge gibt Schutz und Würde
Nackte bekleiden
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5. Begegnung respektvoll gestalten
Kranke besuchen
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6. Sensibel Einschränkungen wahrnehmen eröffnet neue Lebensperspektiven
Gefangene befreien
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7. Sterbende und Trauernde einfühlsam begleiten
Tote begraben
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1. Essen ist Ausdruck für Gastfreundschaft

Hungrige speisen

  • Wir bemühen uns, auf die individuellen Bedürfnisse und Notwendigkeiten unserer Patienten bei der Verpflegung einzugehen.
  • Wir legen Wert auf ein ansprechendes Servieren der Speisen und Getränke.
  • Wir schätzen das sozial Verbindliche im gemeinsamen Mahl mit den Mitarbeitern und bei Festen.
  • Wir bemühen uns um sorgsamen Umgang mit den Nahrungsmitteln (regional und saisonal) bezüglich ihrer Herkunft und wollen Verschwendung vermeiden.

2. Quellen erschließen, die die Lebensqualität fördern

Durstige tränken

  • Wir schätzen die persönlichen Fähigkeiten, die Kreativität und den sozialen Einsatz jeder einzelnen Mitarbeiterin / jedes einzelnen Mitarbeiters.
  • Wir fördern Maßnahmen zur Gesunderhaltung unserer Mitarbeiter.
  • Wir ermöglichen die Teilnahme am spirituellen Angebot der Ordensgemeinschaft.
  • Wir stellen Rückzugsräume zur Verfügung und schaffen Zeit für Ruhe.
  • Wir legen Wert auf eine wohltuende Atmosphäre und achten auf Sauberkeit im Krankenhaus.

3. Fremden offen begegnen bereichert

Fremde beherbergen

  • Wir sehen es als unsere Aufgabe, Patienten und Angehörige vom Gefühl des Fremdseins zu befreien, Barrieren abzubauen und Hilfestellung anzubieten.
  • Wir bemühen uns um die Integration von Mitarbeitern.
  • Wir treffen Maßnahmen, Sprachbarrieren zu überwinden und anderen Kulturen mit Verständnis zu begegnen.
  • Wir wollen in der Begegnung mit dem Fremden uns selber besser kennen lernen und auch von seinen neuen Ideen in unserem Alltag profitieren.

4. Wertschätzende Fürsorge gibt Schutz und Würde

Nackte bekleiden

  • Wir bemühen uns um eine persönliche Begegnung mit dem Patienten und nehmen ihn in seiner Gesamtbefindlichkeit wahr.
  • Diskretion ist für uns Ausdruck des achtsamen Umgangs mit den Menschen.
  • Wir legen großen Wert auf den Schutz der Intimsphäre der Patienten und auch der Mitarbeiter.
  • Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen begleiten wir mit besonderer Aufmerksamkeit.
  • Unabhängig von Hierarchie und Status vermeiden wir im Umgang miteinander Bloßstellungen.

5. Begegnung respektvoll gestalten

Kranke besuchen

  • Unser Krankenhaus ist offen für vielfältige Begegnungen.
  • Wir wollen darauf achten, die Besuche bei den Patienten ihren Bedürfnissen entsprechend zu gestalten.
  • Menschen, die in unser Haus kommen, werden sich bei uns willkommen und wahrgenommen fühlen.
  • Wir legen Wert auf Gruß und Höflichkeit im Umgang miteinander.
  • Wir möchten Sorge tragen, dass die benötigte Ruhe unserer Patienten berücksichtigt wird.
  • Bei der Visite achten wir auf Ausgewogenheit zwischen menschlicher Zuwendung und fachlicher Kompetenz.

6. Sensibel Einschränkungen wahrnehmen eröffnet neue Lebensperspektiven

Gefangene befreien

  • Wir bemühen uns, die psychischen, physischen und sozialen Einschränkungen der Patienten wahrzunehmen und auf diese individuell einzugehen.
  • Wir legen Wert auf einfühlsame Information und Aufklärung der Patienten und Angehörigen, um damit Unsicherheiten und Ängste abzubauen.
  • Wir respektieren die persönliche Freiheit und Entscheidung unserer Patienten. Wir unterstützen uns gegenseitig in den ethischen, organisatorischen und gesellschaftlichen Anforderungen.
  • Wir stehen zu einem sinnvollen Einsatz der modernen Kommunikationsmittel. Das persönliche, respektvolle Gespräch miteinander hat Vorrang.

7. Sterbende und Trauernde einfühlsam begleiten

Tote begraben

  • Wir betrachten die Sorge um die Seele als Aufgabe von uns allen.
  • Wir respektieren die individuellen spirituellen Bedürfnisse unserer Patienten und deren Angehöriger.
  • Wir unterstützen die heilende Kraft des Gebets, indem wir auf Gottesdienste und entsprechende Angebote der Seelsorge im Haus hinweisen. Wir begegnen der Krankenkommunion und der Krankensalbung mit Achtung und Respekt.
  • Als Ordenskrankenhaus gehen wir dem Thema Sterben nicht aus dem Weg und bieten unseren Mitarbeitern dazu Fortbildung und Begleitung an.
  • Wir schaffen Zeiten, Räume und den Rahmen für das Gebet und für ein würdevolles Sterben und Abschiednehmen.
  • In Respekt vor dem Verstorbenen halten wir am Sterbebett inne.
  • Trauerbegleitung ist Teil unserer Betreuung.