Bewegung schützt

Bewegung schützt!

Jung im Kopf und geistig frisch.

 

Ausdauertraining, Programme zur Förderung des meditativen Zustandes und Koordinationstraining, verknüpft mit geistiger Aktivität – das sind die Eckpunkte eines Programms, das im medizinischen Fitnesscenter „health“ der Elisabethinen in Linz seit diesem Herbst angeboten wird.

 

„Die Forschung hat gezeigt, dass ein gut aufeinander abgestimmtes Trainingsprogramm die Entstehung von Demenzerkrankungen hintanhalten kann“, sagt die Sportwissenschaftlerin Mag.a Ulrike Neuner. Sie ist Geschäftsführerin des health und beschäftigt sich seit einiger Zeit mit dem Thema der Demenz-Prävention. Eine der interessantesten Erkenntnisse der beiden Forscher ist, dass Denken und Lernen in Verbindung mit körperlicher Bewegung die Bildung neuer Gehirnzellen fördert. Unser Gehirn besteht aus einer Vielzahl von Netzwerken, vergleichbar einem dichten Straßennetz. Autobahnen, Schnellstraßen, Kreisverkehre und so weiter. Über diese Netzwerke wird unser Wissen transportiert und die Informationen übertragen. „Wir haben uns intensiv mit den Erkenntnissen der Neurowissenschaftlerin Manuela Macedonia und den Präventionsansätzen von Dr. Elmar Kainz auseinandergesetzt und darauf unser Anti-Demenz-Training aufgebaut.“

Ausdauertraining und Förderung des meditativen Zustands

Das Ausdauertraining bildet den ersten Teil des Programms. Dabei können Teilnehmerinnen aus dem breiten Angebot im health frei wählen. Walken, Rudern, Radfahren oder Laufen empfehlen die Experten. Ergänzt wird dieser Teil durch Elemente, die den meditativen Zustand der Teilnehmerinnen fördern. Qi Gong oder Yoga stehen dafür regelmäßig am Kursprogramm der medizinischen Fitnesseinrichtung in der Linzer Museumstraße.

 

Koordinationstraining

Der dritte Teil des Konzepts fördert die Koordinationsfähigkeit. Tanzen bietet sich dafür optimal an. „Tanzen beansprucht Motorik, Aufmerksamkeit, Lang- und Kurzzeitgedächtnis und trainiert damit unser Gehirn“, erklärt Prim.a Dr.in Daniela Gattringer, die medizinische Leiterin des health. „Die motorischen Aufgaben in Verbindung mit Denk- und Erinnerungsprozessen spielen bei der Prävention von Demenz eine große Rolle. Zudem verbessert der Tanz die Trittfähigkeit und Gangsicherheit, die Beweglichkeit wird gefördert und das stärkt das Selbstwertgefühl.“

M. Etlinger

Demenz-Prävention im health

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