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Michael Etlinger 
Leiter Unternehmenskommunikation und Marketing

Bethlehemstraße 25, A-4020 Linz

Tel.: +43 732 7676 2227
Mobil: +43 664 88548900
E-Mail: michael.etlinger(at)die-elisabethinen.at 

Pressemappe


St. Barbara Hospiz eröffnet neuen, größeren Standort in Linz

Ganzheitliche Begleitung und Betreuung in der letzten Lebensphase

 

Linz, 3.9.2021: Zu einem erfüllten Leben gehört ein würdevoller Tod. Schwer kranke Menschen in dieser letzten Lebensphase medizinisch und menschlich zu begleiten, ist Aufgabe des interdisziplinären Teams im Hospiz. Mit der Übersiedlung und Erweiterung des St. Barbara Hospizes, dem bisher einzigen stationären Hospiz in Oberösterreich, bietet sich deutlich mehr Platz für die Versorgung und Pflege von Menschen in der letzten Lebensphase.
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Die Gründung des ersten stationären Hospizes Oberösterreichs im Jahr 2016 durch die St. Barbara Hospiz GmbH war ein Meilenstein in der Versorgung und Pflege von schwerkranken Menschen in der letzten Lebensphase. Bis zur Übersiedlung im Juni 2021 waren die sechs Hospizbetten im Ordensklinikum Linz Elisabethinen als eigenständige Organisation eingebettet. Aber bereits in den Anfängen war für die vier betreibenden Organisationen – die Elisabethinen Linz-Wien, die Barmherzigen Brüder Linz, die Vinzenz Gruppe und das OÖ. Rote Kreuz – das Ziel klar: ein eigener Standort mit noch mehr Kapazitäten zur Begleitung von Menschen im letzten Lebensabschnitt.

Für Gesundheitsreferentin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander stellt ein bedarfsgerechtes Hospiz- und Palliativangebot einen wichtigen Schwerpunkt der Gesundheitspolitik in Oberösterreich dar: „Unser Ziel ist es, schwer erkrankte Menschen in den letzten Wochen ihres Lebens in einen schützenden Mantel einzuhüllen, an der Hand zu nehmen und würdevoll zu begleiten. Im stationären Hospiz geht es in erster Linie um die Linderung von Symptomen unserer leidenden Mitmenschen, die Erreichung einer bestmöglichen Lebensqualität für die Betroffenen in der letzten Lebensphase und die Unterstützung der Angehörigen in dieser schwierigen Zeit. Die große Achtung vor der Hospizarbeit und die hohe Wertschätzung durch die öffentliche Hand in Oberösterreich kann auch daran gemessen werden, dass die Versorgung in diesem Bereich einen hohen Stellenwert hat. Mit einem Hospizausbauplan wollen wir die Versorgung weiter ausbauen und damit stärken“, sagt Gesundheitsreferentin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander und bedankt sich sehr herzlich bei den Kooperationspartnern, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den ehrenamtlich und freiwilligen Begleitenden und Interessierten.

Das neue St. Barbara Hospiz in Linz
Im Juni 2021 übersiedelte das St. Barbara Hospiz Linz in den neuen, größeren Standort in der Harrachstraße. Der Neubau, am Standort der Elisabethinen, umfasst zehn kleine Wohneinheiten (Einzelzimmer) mit Pflegebetten. Rund zwanzig Pflegemitarbeiterinnen und Pflegemitarbeiter kümmern sich um die Bedürfnisse der ihnen anvertrauten, schwerkranken Menschen. Die helle, moderne und freundliche Dachterrasse kann auch mit Bett besucht werden. Allen noch mobileren Bewohnerinnen und Bewohnern steht auch der Elisabethgarten als Wohlfühloase zur Verfügung. „Unser Ziel ist es, schwerkranke Menschen gemeinsam mit ihren An- und Zugehörigen auf dem letzten Weg zu begleiten. Der Bedarf an Hospizplätzen ist sehr groß, daher freuen wir uns über die neuen Räumlichkeiten mit noch mehr Betten“, so Rosemarie Kapplmüller, Hospizleiterin im St. Barbara Hospiz in Linz.

Den beteiligten Ordenseinrichtungen und dem Roten Kreuz ist es ein Anliegen, für Menschen da zu sein. „Das St. Barbara Hospiz ist ein Ort, an dem Menschen ihr Leben in einer wohltuenden und würdevollen Atmosphäre zu Ende leben können, wenn das zuhause nicht mehr möglich ist. Hier erhalten sie kompetente Pflege und Betreuung, aber vor allem auch menschliche Zuwendung. Wir stellen dafür gemeinsam mit unseren Partnern den Rahmen zur Verfügung“, erklärt Sr. Barbara Lehner, Generaloberin und Geschäftsführerin der Elisabethinen Linz-Wien. Die Elisabethinen, als eine der vier Trägerorganisationen des St.Barbara Hospizes, stellen das Gebäude und über ihren Standort des Ordensklinikums Linz auch die ärztliche und psychologische Betreuung, die Essensversorgung und die Seelsorge.

Gemeinsam den letzten Weg gehen
Das St. Barbara Hospiz legt besonderen Wert auf fachlich und menschlich hochqualitative pflegerische und psychosoziale Betreuung in einem wohnlichen Umfeld. Ziel ist es, dem Bedürfnis der Bewohnerinnen und Bewohner nach Selbstbestimmung nachzukommen und so insgesamt die Lebensqualität in den letzten Wochen zu verbessern.

Gemeinsam mit den betreuenden Ärzten sorgt das Hospiz-Team aber auch für die Linderung von Schmerzen und anderen Symptomen wie Atemnot, Übelkeit oder Angstzuständen. Die Erfüllung von psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner ist ebenfalls Teil der täglichen Betreuungsaufgabe im Hospiz. Um auf die vielfältigen Bedürfnisse dieser Menschen und ihrer Angehörigen bestmöglich eingehen zu können, arbeitet ein multiprofessionelles Team bestehend aus Mitarbeitern von Pflege, Medizin, Sozialpädagogik, Seelsorge und Physiotherapie eng zusammen. „Das Hospiz St. Barbara zeigt die Kraft der Gemeinschaft. Vinzenz Gruppe, Elisabethinen Linz-Wien, Barmherzige Brüder Linz und das Rote Kreuz haben gemeinsam das Hospiz errichtet und betreiben es auch gemeinsam. Das Land Oberösterreich und die Sozialversicherung haben die überwiegende Finanzierung zugesagt. Jeder der vier Träger bringt sich mit seinen Stärken ein. Auf diese Weise können wir den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hospiz St. Barbara eine einfühlsame und maßgeschneiderte Betreuung mit höchster Qualität bieten“, sagt Dr. Michael Heinisch, Geschäftsführer Vinzenz Gruppe. Die Vinzenz Gruppe ist in diesem Gemeinschaftsprojekt mit ihrer BHS-Pflege GmbH für die Expertise in der Organisation der Pflege zuständig und stellt damit den laufenden Betrieb sicher.

Hospiz ist ein Raum für Menschlichkeit. In der letzten Lebensphase, die oftmals geprägt ist von der Reflexion des eigenen Lebens, wechseln Zeiten der Ruhe und des Nachdenkens mit berührenden Momenten der Begegnung, des Rückblicks, des Abschieds. Im Mittelpunkt steht das Annehmen der Situation, wie sie ist. Nichts mehr müssen, alles können – diesen individuellen Bedürfnissen gibt das Hospiz den nötigen, begleitenden Freiraum. „Oftmals beginnt die Hospizbetreuung durch mobile Hospiz- und Palliativ-Teams im eigenen Wohnbereich. Eine ganz besondere Rolle spielt dabei die Struktur der Freiwilligen, die sich auch im stationären St. Barbara Hospiz fortsetzt. Sie unterstützen die Pflegekräfte tagtäglich, verbringen viel Zeit mit unseren Hospiz-Bewohnern und geben ihnen ein Gefühl von zu Hause und Geborgenheit – das beruhigt und tut sowohl den Betroffenen als auch den Angehörigen sehr gut“, weiß Dr. Walter Aichinger, Präsident Rotes Kreuz Oberösterreich.

St. Barbara Hospiz – Vorreiter in Oberösterreich
Das St. Barbara Hospiz ist in Oberösterreich das bis dato erste und einzige stationäre Hospiz. Die vier Träger der St. Barbara Hospiz GmbH sind sich dieser Vorreiterrolle bewusst und haben auch Aufbau und Betrieb des neu entstehenden Hospizes in Ried im Innkreis übernommen. Denn der Bedarf ist groß und kann nur durch einen flächendeckenden Ausbau des Pflegeangebotes erfolgreich abgedeckt werden. „Jeder, der die Kriterien für einen Hospizplatz erfüllt, sollte auch einen bekommen. Ungeachtet der ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit, der persönlichen Hintergründe und finanziellen Verhältnisse. Wir sehen tagtäglich, wie wichtig und wertvoll diese Unterstützung im letzten Lebensabschnitt ist“, betont Mag. Peter Ausweger, Gesamtleiter Barmherzige Brüder Linz. Gerade in der Arbeit mit kranken und sterbenden Menschen müssen täglich Entscheidungen getroffen werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des St Barbara Hospizes sollen mit diesen schwierigen ethischen Entscheidungen nicht alleingelassen werden. Hier bringen die Barmherzigen Brüder viel Expertise und Unterstützung durch die langjährige Zusammenarbeit mit Priv.-Doz. Mag. Dr. Jürgen Wallner, Leiter der Ethikkommission der Barmherzigen Brüder, ein.

Das St. Barbara Hospiz stellt als stationäres Hospiz einen Baustein in der abgestuften Hospiz- und Palliativversorgung dar. Eine andere Versorgungsstufe bilden die Palliativstationen in Krankenhäusern in ganz Oberösterreich. Diese verfolgen grundsätzlich aber ein anderes Ziel – nämlich die richtige, medikamentöse Therapie für die Patienten zu finden, um diese anschließend in die häusliche Pflege zu entlassen oder in ein Hospiz überstellen zu können.

Ein Projekt im Sinne der Gemeinnützigkeit
Das St. Barbara Hospiz, betrieben von den drei Ordenseinrichtungen gemeinsam mit dem Roten Kreuz, bündelt die Kompetenzen der Träger in der Medizin, der Pflege, der therapeutischen Einrichtungen und der freiwilligen Mitarbeiter. „Die Gemeinnützigkeit garantiert eine optimale Zusammenarbeit aller Träger. Die Partner ziehen an einem Strang mit dem gemeinsamen Ziel, die bestmögliche Versorgung für die Bewohnerinnen und Bewohner sicherzustellen. Der „mitmenschliche“ Zugang sorgt aber auch dafür, dass wir einen sehr niederschwelligen Zugang haben, das heißt, dass es für die Bewohner leistbar ist“, erklärt Mag. Rudolf Wagner, Geschäftsführer der St. Barbara Hospiz GmbH, die Philosophie hinter dem Gemeinschaftsprojekt. Aktuell erhält das Hospiz neben 80 % des Pflegegeldes des Bewohners auch einen täglichen Kostenbeitrag, wie auch im Krankenhaus. 2021 wurden bis jetzt 33 Bewohner mit einem Durchschnittsalter von 66 Jahren betreut. Die durchschnittliche Verweildauer liegt bei rund 32 Tagen.



Hintergrundinformation:
Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Oberösterreich

Palliativstationen übernehmen die Versorgung in besonders komplexen Situationen, die durch andere Einrichtungen und Dienste nicht bewältigt werden und die durch die Notwendigkeit von besonderer ärztlicher Expertise gekennzeichnet sind.

Stationäre Hospize übernehmen die stationäre Versorgung, wenn die pflegerische und psychosoziale Betreuung stärker in den Vordergrund tritt. Im Unterschied zur Palliativstation, die eine Entlassung der Patientinnen und Patienten anstrebt, ist im stationären Hospiz auch eine Betreuung bis zum Tod möglich.

Tageshospize bieten jenen, die die Nacht in ihrer gewohnten Umgebung verbringen können, Entlastung während des Tages.

Die Mitarbeiter*innen der Mobilen Palliativteams bieten Hausärzt*innen, Pflegepersonen und den Angehörigen gezielte Unterstützung bei der Betreuung von Palliativpatient*innen zuhause und in Heimen.

Der Palliativkonsiliardienst bietet Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegepersonen gezielte Unterstützung bei der Betreuung von Palliativpatient*innen im Akutkrankenhaus.

Hospizteams begleiten Palliativpatient*innen und ihre Angehörigen in allen Versorgungskontexten.


Langfristige Gewichtsreduktion im Medikcal Zentrum der Elisabethinen Linz

Kampf den Kilos

Linz, 27.07.2021: Seit 2012 unterstützt ein Expertenteam der Elisabethinen im Medikcal Adipositaszentrum übergewichtige Menschen bei der Gewichtsreduktion. Denn ein Leben mit starkem Übergewicht stellt für die Betroffenen nicht nur ein hohes gesundheitliches Risiko dar, sondern ist auch psychisch sehr belastend. Mehr als 600 Personen haben bis dato erfolgreich ein Abnehmprogramm bei den Elisabethinen absolviert. Für die Jahresgruppe, die mit September 2021 startet, sind noch Anmeldungen möglich.

„Medikcal war für mich ein Neustart“ – diese und ähnliche Aussagen hört das Team von Medikcal immer wieder von Menschen, die das Adipositas-Programm bei den Elisabethinen erfolgreich absolviert haben und dadurch ihr Gewicht oft drastisch und dauerhaft reduzieren konnten. Im ambulanten Adipositaszentrum werden die Betroffenen über einen längeren Zeitraum von einem Spezialistenteam bestehend aus Ärzten, Psychologen, Diätologen und Physiotherapeuten professionell begleitet und schrittweise an einen neuen, gesunden Lebensstil herangeführt.

Gesundheitsrisiko Übergewicht
Starkes Übergewicht ist nicht nur beschwerlich, es birgt auch massive gesundheitliche Risiken. Ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 gilt man als adipös und das Risiko für Begleiterkrankungen steigt mit höher werdendem BMI mehr und mehr, unter anderem auch das Risiko für einen schweren Verlauf von Covid-19. „Deshalb war es uns so wichtig, unser ambulantes Adipositas-Programm in Zeiten des Lockdowns weiterzuführen, auch wenn die Betreuung Großteils online erfolgen musste“, erklärt Julia Plöchl, Programmleiterin am Adipositas-Zentrum Medikcal der Elisabethinen in Linz. „Jedes Kilo weniger hilft den Betroffenen, ihr Risiko zu minimieren und eine Begleitung dabei ist für Menschen mit Adipositas aufgrund des vielschichtigen Krankheitsbildes essenziell.“ Eine professionelle ärztliche und therapeutische Begleitung ist dabei für den nachhaltigen Erfolg der Gewichtsreduktion äußerst hilfreich.

Kostenzuschuss für öffentlich Bedienstete, Eisenbahner und Bergbau
Das Erfolgsrezept von Medikcal, das in der Kombination von Fasten, bewusster Verhaltensänderung und Stabilisierung des Erlernten mit Hilfe professioneller Begleitung besteht, wurde schon bisher ab einem BMI von 35 von vielen Krankenkassen unterstützt. Jetzt steht dieses Konzept in einem 16-Wochen-Kurzprogramm auch Menschen ab einem BMI von 30 zur Verfügung. Versicherte der BVAEB (Versicherungsanstalt öffentlicher Bediensteter, Eisenbahner und Bergbau) erhalten dafür sogar bis zu 56 % der Kosten rückerstattet.
Das Medikcal-Kurzprogramm gliedert sich in die Fastenphase, die Umstellungsphase und die Stabilisierungsphase. Während dieser drei Phasen trifft sich die Programmgruppe von ca. 15 Personen wöchentlich in angenehmer und motivierender Atmosphäre. Diese Abende beinhalten die individuelle medizinische Kontrolle, das Bewegungsprogramm und eine psychologisch oder diätologisch geleitete Gruppensitzung. „Bereits in den ersten sechs Wochen erreichen unsere Teilnehmer*innen einen deutlichen Gewichtsverlust“, erzählt Julia Plöchl. „Danach konzentrieren wir uns darauf, das neue Gewicht durch eine dauerhafte Veränderung der eigenen Ernährungs- und Einkaufsgewohnheiten zu erhalten.“

Über Medikcal
Die Zunahme von Adipositas in der Bevölkerung und das Fehlen eines entsprechenden therapeutischen Angebotes in Oberösterreich waren im Jahr 2012 die Basis für die Gründung von Medikcal, dem Adipositaszentrum der Elisabethinen in Linz. Übergewichtige Menschen mit einem Body-Mass-Index (BMI) ab 30 werden während dieses Programms von einem Team aus Ärzt*innen, Psycholog*innen, Diätolog*innen und Physiotherapeut*innen professionell begleitet und schrittweise an einen neuen, gesunden Lebensstil herangeführt. Eine gesunde und dauerhafte Gewichtsabnahme wird dadurch möglich. Mehr als 600 Menschen haben bis dato am Medikcal Zentrum bei den Elisabethinen an den verschiedenen Programmen erfolgreich teilgenommen.


Elisabethinen bieten wertvollen Lebensraum für alle Generationen

Wohnprojekt Elisabethstraße / Harrachstraße bereichert die Linzer Innenstadt

Linz, 7. Juli 2021: Bedürfnisorientiertes Handeln ist den Elisabethinen Linz seit ihrer Gründung vor 276 Jahren ein Anliegen. Die Bedürfnisse unterschiedlicher Generationen stehen auch im Mittelpunkt des neuen Wohnprojekts, das seit Oktober 2020 die Linzer Innenstadt bereichert. Das „Generationenhaus“, das mit Juni 2021 nun offiziell eröffnet wurde, ist das bis dato erste und auch einzige in dieser Form in der Landeshauptstadt.

Das generationsübergreifende Wohnprojekt der Elisabethinen Linz an der Ecke Elisabethstraße/Harrachstraße mit dem einladenden Elisabethgarten im Innenhof ist eine Wohlfühloase für Jung und Alt. Neben 28 betreubaren Wohnungen, 5 Wohngemeinschaften für junge Menschen in Ausbildung sowie 14 modernen Mietwohnungen gibt es im Erdgeschoß eine betriebliche Kinderbetreuung für 20 Kleinkinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordensklinikums Linz. Ansprechpartnerin für das Generationenhaus ist Sr. Luzia Reiter, Ordensfrau der Elisabethinen, die auch als „gute Seele“ täglich im Haus präsent ist und sich um die Anliegen aller Bewohnerinnen und Bewohner annimmt.

Wohnen bei den Elisabethinen
Auch wenn das neu errichtete Generationenhaus in dieser Form für Linz bis dato einzigartig ist, so ist „das zusammen Wohnen“ für die Ordensgemeinschaft der Elisabethinen selbst kein „Novum“ – sondern vielmehr die moderne Interpretation bestehender Werte. Denn seit jeher leben im Umfeld des Konvents unterschiedlichste Menschen in Gemeinschaft. „Wohnen bei den Elisabethinen war immer schon mehr als nur eine bloße Unterkunft. Wir möchten frohmachend für die Menschen da sein, ihnen einen neuen Lebensraum in Gemeinschaft ermöglichen und das Gefühl der Zugehörigkeit vermitteln. Diese lang gelebte Tradition des Zusammenlebens führen wir im Generationenhaus in der Elisabethstraße in neuer Form weiter“, erklärt Sr. Barbara Lehner, Generaloberin und Geschäftsführerin der Elisabethinen Linz-Wien die Hintergründe zur modernen „Wohnoase“.

Persönliche Betreuung im Fokus
Im Zentrum der Überlegungen zu diesem bis dato einzigartigen „Generationenhaus“ standen die Anforderungen älterer Menschen. Selbständigkeit, Sicherheit und Service sind für das Leben im Alter besonders wichtig. In den 28 barrierefreien, altersgerechten Wohnungen wird diesen drei Anforderungen optimal Rechnung getragen. „Unser Augenmerk in diesem Gesamtkonzept liegt auf den Menschen der älteren Generation. Es ist uns ein großes Anliegen, dass wir durch den generationsübergreifenden Ansatz sowie mittels unterschiedlichster Aktivitäten und unserer Anwesenheit vor Ort, der zunehmenden Vereinsamung entgegenwirken“, beschreibt Sr. Luzia Reiter, Hausleiterin des Wohnprojekts, die Beweggründe. Den Bewohnern der betreuten Wohnform werden bei Bedarf die optimalen Unterstützungsleistungen vermittelt, die für die individuellen Bedürfnisse notwendig und hilfreich sind - von der Reinigung bis zur professionellen Pflege. Gemäß dem Motto „Hilfe, wo Hilfe benötigt wird“, können und sollen alle Bewohner selbst entscheiden, wo Unterstützung gebraucht wird. Die unmittelbare Nähe zum Ordensklinikum Linz Elisabethinen gibt darüber hinaus zusätzliche Sicherheit. „Die Barrierefreiheit hatte vor allem für das Betreubare Wohnen oberste Prämisse. Neben individuellen Rückzugsmöglichkeiten für alle Altersgruppen gibt es auch gemeinsam nutzbare Bereiche. Insbesondere der Elisabethgarten soll ein Ort der Begegnung und Kommunikation für alle Generationen werden“, fasst Mag. Rudolf Wagner, Geschäftsführer der „die elisabethinen linz-wien wohnen & leben GmbH“, das Konzept zusammen.

Junges Wohnen bei den Elisabethinen
Ein weiteres Herzstück im generationsübergreifenden Wohnprojekt ist der Bereich „Junges Wohnen“. Hier entstanden 5 Wohngemeinschaften (WG’s) mit Wohnflächen von 82 m² bis 120m² und zusätzlichen Balkonen bzw. Terrassen für insgesamt 22 junge Menschen in Ausbildung bzw. die am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn stehen. Neben der zentralen Lage und kurzen Wegen zu den umliegenden Ausbildungsstätten spielen für junge Menschen vor allem der Kontakt zu Gleichgesinnten und die Kosten eine entscheidende Rolle. Jede Wohneinheit umfasst neben einem Gemeinschaftsraum und einer gemeinsamen Küche für jede Bewohnerin bzw. jeden Bewohner auch einen individuellen, privaten Rückzugsbereich. „Unser Ziel ist es, junge und alte Menschen zusammenzubringen, sie sollen miteinander leben und voneinander profitieren“, freut sich Sr. Luzia Reiter, Hausleiterin des Wohnprojekts, über das generationsübergreifende Miteinander.

Betriebliche Kinderbetreuung
Kinderlachen und aufgeweckte Stimmen klingen aus dem Erdgeschoß des neuen Generationenwohnhauses der Elisabethinen in Linz. Denn dort ist die betriebliche Kinderbetreuung untergebracht. Von Montag bis Freitag von 6:30 Uhr bis 16:00 Uhr werden 20 Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ordensklinikums Linz in den neuen, liebevoll gestalteten Räumlichkeiten umsorgt. Pädagogisch betreut werden die ein- bis sechsjährigen von Tagesmüttern bzw. einer Kindergartenpädagogin des Familienbundes OÖ.

Ein besonderer Lebensraum in der Linzer Innenstadt
Den Traum vom Wohnen im ersten Generationenhaus können sich neben den Bewohnern der „speziellen Wohnformen“ auch Familien mit Kindern, Paare oder Alleinlebende verwirklichen. In den beiden oberen Etagen gibt es in Summe 14 Mietwohnungen von 46 m² bis 104 m² Wohnfläche mit sehr hochwertiger Ausstattung, einer Raumhöhe von 2,8 m sowie großzügigen Balkonen, Loggien und Terrassen. Individuell regelbare Klimaanlagen, kontrollierte Wohnraumlüftungen und die Lage am grünen, ruhigen Elisabethgarten sorgen für ein „Mehr“ an Wohlbefinden und Komfort. „Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, die Bedürfnisse aller Generationen unter einem Dach zu vereinen. Unseren Bewohnern soll es an nichts fehlen. Die moderne Bauweise gepaart mit hochwertiger Ausstattung und vielen Annehmlichkeiten, machen das Wohnprojekt in der Elisabethstraße zu einem besonderen Schmuckstück in der Linzer Innenstadt“, ist Mag. Rudolf Wagner, Geschäftsführer der „die elisabethinen linz-wien wohnen & leben GmbH“, überzeugt.

Wohlfühlen am Elisabethgarten
Das neue Mehr-Generationenhaus, das Linz seit Oktober 2020 bereichert, ist ein Ort zum Wohlfühlen und des Miteinanders für alle Bewohnerinnen und Bewohner – egal in welcher Phase des Lebens sie sich befinden. Der Elisabethgarten im Innenhof wertet das neue Wohngebäude an der Ecke Elisabethstraße / Harrachstraße noch zusätzlich auf. Die grüne Oase ermöglicht – ebenso wie die Gemeinschaftsräume im Erdgeschoß – Aktivitäten und Begegnungen mit anderen Bewohnerinnen. Außerdem kann man von hier aus auch die zahlreichen anderen Einrichtungen der Elisabethinen in Linz sehr gut nutzen – vom Fitnesscenter health – medizinisches training über das Zentrum für ganzheitliche Gesundheit elisana bis zu den Kulturveranstaltungen im Ort der Begegnung, dem Elisabeth Café und den spirituellen Angeboten, die z.B. in der Klosterkirche der Elisabethinen stattfinden. „Wir freuen uns, dass sich das Haus mit Leben gefüllt hat und wir das für Linz bis dato einzige Generationenhaus mit seinen zahlreichen Lebensräumen offiziell, wenn auch Corona-bedingt nur in kleinem Rahmen, eröffnen können“, so Mag. Rudolf Wagner, Geschäftsführer der „die elisabethinen linz-wien wohnen & leben GmbH“, abschließend.

Das Wohnprojekt Elisabethstraße im Detail

Das Generationenhaus umfasst:
- 28 Betreubare Wohnungen von 30 m² bis 68 m² mit Balkonen und Loggien
- Junges Wohnen für 22 junge Menschen in Ausbildung in 5 WGs
- 14 Mietwohnungen von 45 m² bis 104 m² mit Terrassen, Balkonen und Loggien in exklusiver Ausstattung
- Krabbelstube für max. 20 Kinder im Alter von 1 – 6 Jahren für Mitarbeiter*innen des Ordensklinikum Linz

Weitere Infos zum Wohnprojekt: www.wohnen.die-elisabethinen.at

Angebote rund um das Betreute Wohnen
Für die Bewohner*innen im Betreubaren Wohnen ist Sr. Luzia Reiter als Hausleiterin zu fixen Zeiten als Ansprechpartnerin für viele Anliegen da und unterstützt beratend in Fragen des täglichen Lebens:
• Vermittlung und Organisation von ärztlicher Hilfe, Apothekendiensten, Transporten, Kontakten zu Sozialberatungsstellen, Selbsthilfegruppen und Besuchsdiensten
• Unterstützung bei Antragstellungen, Pflegegeldansuchen und Behördenwegen
• Gemeinsame Aktivitäten, wie z.B. Gedächtnis- und Bewegungsgruppen, musikalische Nachmittage und Basteln sowie das Feiern der Feste im Jahreskreis
• Organisation von spirituellen Angeboten und Vorträgen sowie der Teilnahmen an (betreuten) Reisen, Theaterbesuchen und Konzerten
• Teilnahmemöglichkeit an den wöchentlichen Kulturveranstaltungen des „Ort der Begegnung“ der Elisabethinen (Konzerte, Vernissagen, etc.) zum vergünstigten Preis sowie an den liturgischen Feiern der Elisabethinen in der Elisabethkapelle und in der Klosterkirche
• Möglichkeit der Teilnahme an spirituellen Angeboten der Elisabethinen, wie Heilsames Tanzen, Pilgertag, Tage der Stille im Advent, Exerzitien im Alltag etc.
• Möglichkeit im Elisabeth Café der Elisabethinen zu vergünstigten Preisen Mittagessen zu gehen.
Individuelle zusätzliche Pflege- und Betreuungsleistungen, wie z.B. Friseur, Fußpflege, Wohnungsreinigung, Wäschereinigung, Rufhilfe, mobile Pflege oder auch die kulinarische Versorgung werden von Sr. Luzia organisiert aber separat direkt von den Dienstleistern verrechnet.


Jürgen Vogel verstärkt die Geschäftsführung im health

Health – das medizinische Training der Elisabethinen Linz stellt sich neu auf.

Linz, 02.03.2021: Seit 1. März 2021 ist Jürgen Vogel, BA MSc. Geschäftsführer in der „health – medizinisches training gmbh“. Der 35-jährige Trauner verantwortet somit gemeinsam mit seiner Geschäftsführungskollegin Mag.a Ulrike Neuner das medizinische Fitnesscenter der Elisabethinen in Linz. „Gesundheit, Fitness und Sport haben bei mir sowohl beruflich als auch privat schon immer einen hohen Stellenwert“, sagt Jürgen Vogel. „Deshalb freue ich mich darauf, gemeinsam mit dem Team des health, Menschen aller Altersgruppen die Möglichkeit zu bieten, ihre körperliche Fitness zu erhalten oder zu verbessern. Gerade für ältere Menschen und Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen ist die Kombination aus sportwissenschaftlicher und medizinischer Betreuung beim Training ideal.“

Jürgen Vogel bringt einschlägige Erfahrung aus seiner Tätigkeit bei der CARDIOMED, dem ambulanten kardiologischen Rehabilitationszentrum mit, wo er seit 2014 beschäftigt ist. Diese Funktion wird er weiterhin ausüben und dadurch eine noch bessere Verbindung zwischen medizinischer Fitness und ambulantem Reha-Angebot herstellen können. Außerdem ist er als selbstständiger Unternehmensberater und nebenberuflich Lehrender an der Fachhochschule in Steyr tätig. An der Fachhochschule Steyr und der Johannes Kepler Universität Linz schloss er seine beiden berufsbegleitenden Studien im Bereich Management mit Schwerpunkt auf Marketing und Digitalisierung ab.

 

Über health – medizinisches Training

Das Fitness-Studio health ist in seiner Ausrichtung einzigartig. Hier finden alle Generationen und Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen ein erstklassiges Umfeld zur aktiven Förderung der eigenen Gesundheit. Als Fitnesseinrichtung unterscheidet sich health aber grundlegend von anderen: Die Besonderheit des Angebotes ist die Kombination höchster medizinischer Kompetenz und Sicherheit, verbunden mit professioneller Betreuung. Im Jänner 2020 wurde dem health vom TÜV Austria ein zertifizierter Prozess nach den Kriterien des Vereins „qualitätsgesichertes medizinisches Training“ bescheinigt.

health ist eine Einrichtung der Elisabethinen Linz-Wien.


Elisabethinen-App als digitale Verbindung zu Einrichtungen in ganz Österreich

Kommunikation am Puls der Zeit

Linz, 18.11.2020: Mit dem Launch der App „die elisabethinen“ im Oktober sind die zahlreichen Einrichtungen der Elisabethinen in ganz Österreich ab sofort auch digital miteinander verbunden. Neben einem Prämien- und Spendenprogramm bietet die neue App auch wertvolle Informationen rund um die Wirkfelder der Elisabethinen. Damit setzen die Elisabethinen im Jubiläumsjahr 2020 einen weiteren mutigen Schritt in die digitale Welt.

Seit 21. Oktober vernetzt die Elisabethinen-App die Einrichtungen der Elisabethinen Linz-Wien und Graz in ganz Österreich auch digital miteinander. Sofort nach Installation der App auf dem Smartphone, kann mit dem Punktesammeln begonnen werden. Diese gibt es für die Inanspruchnahme von Leistungen oder Teilnahme an Veranstaltungen in Einrichtungen der Elisabethinen. „Mit unserer neuen Elisabethinen-App geben wir allen Interessierten, Kunden, Patienten und Mitarbeitern die Möglichkeit, auch digital mit uns in Verbindung zu treten. Darüber hinaus möchten wir uns mit dem Bonusprogramm für die Treue und Loyalität – auch in schwierigen Zeiten – bedanken“, erklärt Mag. Oliver Rendel, Geschäftsführer der Elisabethinen Linz-Wien, die Intention hinter der App.

Eine App – viele Möglichkeiten
Die Handhabung der neuen App, die vom Innovationsmanagement der Elisabethinen Linz-Wien mit der Firma hello again auf die Bedürfnisse der Elisabethinen zugeschnitten wurde, ist denkbar einfach. Sobald man sich erfolgreich via Facebook-Connect, E-Mail oder SMS angemeldet hat, bietet die App auf einen Blick alle Informationen zu Punktestand, verfügbaren Prämien und auch Spendenmöglichkeiten. Darüber hinaus erhalten App-User wichtige News und Einladungen. Auch Informationen zu den Einrichtungen und Wirkfeldern in Linz, Wien und Graz sind jederzeit abrufbar – ebenso wie das Elisabethinen-Magazin.

Der QR-Code auf Rechnungen, Plakaten, Bonuskarten oder bei Veranstaltungen kann mit der App eingescannt werden. Je nachdem, welche Leistung in Anspruch genommen wurde, schlägt sich dies unmittelbar mit einer gewissen Höhe im Bonuspunktestand nieder. Aber auch das Weiterempfehlen oder das Einladen von Freunden wird belohnt. „Das Besondere an unserem Prämiensystem ist, dass man die erworbenen Punkte sowohl selbst konsumieren als auch spenden kann. Damit geben wir den Usern die Möglichkeit, auf einfache und unkomplizierte Weise Gutes zu tun“, so Mag. Oliver Rendel abschließend.


Elisabethinen schicken „Lichter der Hoffnung“ und machen so die Menschen froher

#WirBegleiten Menschen im Krankenhaus und zu Hause

Linz, 25.03.2020: Die Menschen froh machen – seit 275 Jahren folgen die Elisabethinen in Linz diesem Ziel. Auch in der aktuellen Corona-Krise. Mit „Lichtern der Hoffnung“ und Glockengeläut schicken die Elisabethinen täglich um 20 Uhr ihre Gebete und guten Wünsche an alle Menschen in dieser schwierigen Zeit.

Die katholische, die evangelische und die orthodoxe Kirche haben angesichts der Corona-Krise zu einer gemeinsamen österreichweiten Gebetsaktion aufgerufen. Die Gläubigen aller Konfessionen sind seit Samstag, 21. März 2020 eingeladen, täglich um 20 Uhr eine Kerze anzuzünden und ins Fenster zu stellen sowie das Vaterunser zu beten.

Die Elisabethinen haben diese Idee aufgegriffen. Jeden Abend um 20 Uhr leuchten Kerzen von den Fenstern des Klosters der Elisabethinen zu den Patienten und Mitarbeitern im Krankenhaus. Die 36 Ordensfrauen beten für die Kranken und Vereinsamten, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen und für alle, die für die Grundversorgung arbeiten und die sich in diesen Tagen für das Gemeinwohl engagieren. Zur selben Zeit läuten auch die Glocken der Klosterkirche in der Linzer Bethlehemstraße als Zeichen der Verbundenheit im Glauben.

Bischof Manfred Scheuer erinnert in seiner Einladung zur Teilnahme an der Aktion „Lichter der Hoffnung“ an die Bedeutung des Gebets als Kraft der Hoffnung und als Zeichen der Verbundenheit in schwierigen Situationen. „Wir Elisabethinen feiern heuer unser 275-jähriges Jubiläum in Linz. Auch wenn wir uns dieses Jahr etwas anders vorgestellt hatten, wollen wir mit diesen Lichtern der Hoffnung unsere Zuversicht ausdrücken, dass wir alle mit Gottvertrauen und Zusammenhelfen gut durch die Corona-Krise kommen werden“, ergänzt Sr. Barbara Lehner, Generaloberin der Elisabethinen Linz-Wien. „Gerade unsere älteren Schwestern, die sich derzeit wie fast alle älteren Menschen in unserem Land ganz streng an die Ausgangsbeschränkungen halten, wollen durch das Gebet einen guten Beitrag dazu leisten.“


Elisabethinen reagieren auf die aktuellen Bedürfnisse der Menschen und bieten Beistand in elektronischer Form

Spirituelle und kreative Impulse in einer herausfordernden Zeit

„Die Menschen froh machen“, diesen Auftrag erfüllen die Elisabethinen seit ihrer Gründung aus voller Überzeugung. Auch in schwierigen Zeiten wie diesen unterstützen sie die Bevölkerung mit wichtigen Impulsen aus den unterschiedlichsten Bereichen – für Körper, Geist und ein gesamtheitliches Wohlbefinden.

Neben den gesundheitlichen Aspekten, die die Krankenhäuser der Elisabethinen rund um die Uhr abdecken, sehnen sich viele Menschen in der aktuellen Ausnahmesituation nach spirituellem Beistand. Und genau diesen geben die Elisabethinen in den nächsten Tagen und Wochen in elektronischer Form. Mit einer Videobotschaft richtete sich Sr. Barbara Lehner, Generaloberin und Geschäftsführerin der Elisabethinen Linz-Wien, diese Woche via Facebook an die Menschen, um Mut und Zuversicht zu verbreiten und zu Geschlossenheit und Zusammenhalt aufzurufen. „Wir lassen die Bevölkerung in dieser herausfordernden Situation nicht allein. Wir sind für die Menschen da und unterstützen wo wir können, denn nur gemeinsam lassen sich schwierige Situationen bewältigen“, ist die Generaloberin überzeugt.

Gutes für Körper und Seele
Den Alltag unterbrechen und sich Zeit für sich und für Gott nehmen – das ist die Intention des „Mittagshalt“ den die Elisabethinen in der Fastenzeit jeden Mittwoch in der Elisabethkapelle in Linz anbieten. Aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen wird diese Auszeit vom Alltag, das Innehalten jeden Mittwoch per Livestream auf Facebook sowie auf der Website der Elisabethinen übertragen. Bewegungs- und Meditationsimpulse gibt es ab sofort auf der Facebook-Seite von Elisana. Die in diesem Zentrum für ganzheitliche Gesundheit tätigen Therapeuten haben eine Vielzahl an Bewegungsübungen für die einfache Durchführung zuhause zusammengestellt. Auch das Seelsorgeteam der Elisabethinen unterstützt die Menschen bei der Bewältigung der aktuellen Situation in Form von spirituellen Impulsen.

Gemeinsam mit dem Unabhängigen LandesFreiwilligenzentrum und der Volkshilfe bieten die Elisabethinen darüber hinaus wichtige Hilfestellungen im Alltag, wie z.B. Einkaufsservices für Menschen, die vom Corona-Virus besonders gefährdet oder wegen Corona-Verdachts in Heimquarantäne sind. Eigene „help groups“ die nach Bezirken organisiert werden, unterstützen jene Teile der Bevölkerung, die auf externe Hilfe angewiesen ist. Die Technische Basis dafür bietet youtoo.help, eine einfach zu bedienende App zur Vernetzung der Helfer. „Mit diesen und vielen weiteren Maßnahmen möchten wir unseren Teil zur Bewältigung der Krise beitragen. Mit Gottvertrauen und Zusammenhalt schaffen wir auch diese Herausforderung – davon bin ich überzeugt“, so Sr. Barbara Lehner abschließend.


Oliver Rendel verstärkt die Geschäftsführung der Elisabethinen Linz-Wien

Die Elisabethinen stellen sich neuen Herausforderungen und verstärken ihr Management

Seit Anfang des Jahres 2020 verstärkt Mag. Oliver Rendel die Geschäftsführung bei „die elisabethinen linz-wien gmbh“. Der 53-jährige Oberösterreicher ist somit gemeinsam mit seinen Geschäftsführungskollegen Sr. Barbara Lehner und Mag. Raimund Kaplinger für die Weiterentwicklung der vier elisabethinischen Wirkfelder in Linz und Wien verantwortlich, die sich um die Lebensbereiche Glauben, Gesundheit, Lernen und Wohnen drehen.

„Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unseren unterschiedlichen Einrichtungen in Linz und Wien wollen wir den Auftrag der Elisabethinen, nämlich die Menschen froh und damit frei von ihren Nöten zu machen, in die Tat umsetzen“, so der neue Geschäftsführer. „Die Digitalisierung werden wir bei den Elisabethinen genau dafür nützen. Sie soll Prozesse in unseren Einrichtungen erleichtern. Die persönliche Begleitung hat aber weiterhin den höchsten Stellenwert.“

Oliver Rendel war vor seinem Wechsel in die Geschäftsführung der Elisabethinen 10 Jahre lang Geschäftsführer des Krankenhauses Ried und auch davor bereits in mehreren Funktionen im oberösterreichischen Gesundheitswesen tätig. Der Vater von vier Kindern ist verheiratet und hat an der Johannes-Kepler-Universität Linz das Studium der Rechtswissenschaften abgeschlossen.


Die digitale Gesundheitsrevolution

Vinzenz Gruppe, elisabethinen linz-wien und ACADEMIA SUPERIOR arbeiten an der digitalen Zukunft des Gesundheitswesens.

(Linz).: Medizin- und Digitalexperten sind sich einig: Die Digitalisierung wird das Gesundheitswesen völlig umkrempeln. Das Zwischenmenschliche wird aber weiterhin der zentrale Faktor im System bleiben. Dies war am Dienstagabend der Grundtenor bei der Präsentation von zehn Thesen zu den Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung auf das heimische Gesundheitswesen.

Die Vinzenz Gruppe, die elisabethinen linz-wien und ACADEMIA SUPERIOR – Gesellschaft für Zukunftsforschung haben sich gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis mit den Veränderungen im Gesundheitssektor beschäftigt. Das Ergebnis dieses Prozesses sind 2 mal 5 Thesen zur digitalen Zukunft des Gesundheitswesens, die am Dienstag in Linz präsentiert wurden.

  • Foto_1.jpg v.l.n.r.: Dr. Michael Heinisch (Vinzenz Gruppe), LH-Stv. Mag. Christine Haberlander (ACADEMIA SUPERIOR), Dr. Eva-Maria Kirchberger (Imperial College), Mag. Raimund Kaplinger (die elisabethinen linz-wien). © Academia Superior/Wakolbinger 2 MB
  • Foto_2.jpg Mag. Raimund Kaplinger (die elisabethinen linz-wien), LH-Stv. Mag. Christine Haberlander (ACADEMIA SUPERIOR), Dr. Michael Heinisch (Vinzenz Gruppe). © Academia Superior/Wakolbinger 2 MB
  • Foto_3.jpg Dr. Michael Heinisch (Vinzenz Gruppe), LH-Stv. Mag. Christine Haberlander (ACADEMIA SUPERIOR), Mag. Raimund Kaplinger (die elisabethinen linz-wien). © Academia Superior/Wakolbinger 2 MB
  • Foto_4.jpg Mag. Raimund Kaplinger (die elisabethinen linz-wien), Dr. Eva-Maria Kirchberger (Imperial College), LH-Stv. Mag. Christine Haberlander (ACADEMIA SUPERIOR), Dr. Michael Heinisch (Vinzenz Gruppe) und Moderatorin Mag. Ulrike Rubasch (OÖN). © Academia Superior/Wakolbinger 2 MB

Die Elisabethinen Wien-Mitte eröffnen das Zentrum für Menschen im Alter

Wien: Das Thema Pflege und Versorgung im Alter ist eine der größten Herausforderungen, die Österreich im Sozial- und Gesundheitsbereich zu bewältigen hat. Die Neu-Eröffnung des Zentrums für Menschen im Alter – getragen von den Elisabethinen Wien-Mitte in Kooperation mit dem Franziskus Spital und dem MALTESER Ordenshaus - ist ein wichtiger Meilenstein in der Versorgung und Pflege älterer Menschen in Österreich.

Lebensraum mit starken Wurzeln

Die Elisabethinen blicken auf eine lange Tradition zurück. Seit mehr als 300 Jahren prägen Kloster und Krankenhaus das Bild und die Gesundheitsversorgung des 3. Wiener Gemeindebezirks. Doch Tradition bedeutet nicht Stillstand und so schafft ein neues, innovatives Projekt einen einzig-artigen Versorgungs-raum mit neuen Angeboten und stärkerer Vernetzung. Die Elisabethinen Wien-Mitte errichten mit Partnern das Zentrum für Menschen im Alter – ein Meilenstein in der Versorgung älterer Menschen.

Wir schauen auf die Bedürfnisse der Menschen unserer Zeit, entwickeln passende Antworten auf diese Fragen und setzen sie gemeinsam mit verlässlichen Partnern in die Tat um“, fasst Sr. M. Barbara Lehner, Generaloberin und Geschäftsführerin der Elisabethinen Linz-Wien das Credo der Elisabethinen zusammen. Das Zentrum für Menschen im Alter wird die Bereiche: „Gesundheit im Alter“, „Therapie im Alter“ und „Wohnen im Alter“ abdecken, alles verbunden durch das spirituelle Angebot der Elisabethinen. Insgesamt entsteht ein reichhaltiges Angebot verschiedenster Versorgungsstufen und Therapiemethoden. Auch ein Hospiz, zur Begleitung in der letzten Lebensphase, ist geplant.

Das Franziskus Spital

Das Franziskus Spital Landstraße zielt mit seinen Angeboten auf die medizinische Versorgung der Menschen im Alter ab, inkl. einer gerade in dieser Lebensphase immer wieder notwendigen Akutmedizin. „Das Franziskus Spital Landstraße ist verlässliche Anlaufstelle für beste medizinisch-geriatrische Versorgung mit hoher Expertise in der Pflege. Mit einer Akutgeriatrie, Österreichs größter Palliativstation mit 16 Betten und einer Abteilung für Innere Medizin mit Schwerpunkt auf Diabetes und Multimorbidität, bieten wir eine spezialisierte Betreuung für Menschen im Alter“, erklärt Mag. Martin Steiner, Geschäftsführer Franziskus Spital. Das neue Franziskus Spital, das in dieser Form seit 2017 besteht, ist ein Zusammenschluss von zwei traditionsreichen Krankenhäusern: dem Krankenhaus St. Elisabeth im 3. Bezirk und dem Hartmannspital im 5. Bezirk.

Ein guter Geist und der Einsatz für den Menschen wurzeln seit 1709 (Elisabethinen) und 1865 (Hartmannschwestern) in den beiden Häusern. Ihre Vereinigung zum Franziskus Spital ist ein Zeichen: die christliche Haltung hat sich als Basis für die besondere Atmosphäre in beiden Häusern bewährt.

Wir sehen heute den Bedarf, diese Grundsätze lebendig zu halten. Für unsere Patientinnen und Patienten sind wir ein Ort, an dem sie sich qualifiziert versorgt und gut aufgehoben fühlen – mit dem Anspruch, die Menschen wieder froh zu machen. Unsere Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und die Verwaltung bemühen sich sehr, um Patientinnen und Patienten wieder “frei von ihren Gesundheitssorgen“ zu machen: Wissen, Engagement und hohe Zuwendung sind die Grundpfeiler der Ausrichtung“, erklärt Sr. Barbara Lehner. Die aktuellen Zu- und Umbauarbeiten im Franziskus Spital, mit Förderungen der Stadt Wien, werden bis 2021 abgeschlossen sein.  

Überleitungspflege

Ergänzt wird das Angebot im Zentrum für Menschen im Alter durch eine eigene Einrichtung für Überleitungspflege gemeinsam mit dem Fonds Soziales Wien. Auf 40 Betten erfolgen in Zukunft individuelle und interdisziplinäre Assessments für die bedarfsgerechte Zuordnung von Pflegeleistungen. „Die Überleitungspflege ist ein Angebot für Patienten sowie Angehörige und stellt eine Brücke zwischen dem Krankenhaus, den sozialen Diensten und dem „Zuhause“ des Patienten dar. Ziel ist es, größtmögliche Betreuungskontinuität und damit ein individuell möglichst hohes Maß an Lebensqualität für die Betroffenen zu erreichen“, so Mag. Raimund Kaplinger.

Gelebte MenschlichkeitGlaube und christliche Werte der Elisabethinen sind wichtiger Teil des Lebensraums. Menschlichkeit, Zuwendung und innere Wertehaltung durchdringen den Standort. Dabei ergänzen sich gelebte Tradition und Offenheit für Neues.

Therapie- und Rehabilitationsangebote

Das Ambulatorium für physikalische Medizin und Rehabilitation wird als wichtiger Teil der integrativen Versorgung in einem der neu gestalteten Bauteile einziehen – mit Einzel- oder Gruppenbehandlungen und Heilmassagen werden täglich bis zu 250 Patientinnen und Patienten betreut.

Malteser Ordenshaus

Eine Bereicherung im neuen Lebensraum wird das Alten- und Pflegeheim MALTESER Ordenshaus. Der geplante Zubau erweitert das barocke Ambiente des Klosters und ermöglicht zeitmäßige und hochprofessionelle Pflege. Das neue MALTESER Ordenshaus wird ab Weihnachten 2020 die Aufgaben des derzeitigen Altenwohnheimes Haus Malta in der Bürgerspitalgasse übernehmen und ab 2021 auch für neue Bewohner beziehbar sein. Das neue Ordenshaus wird gleichzeitig für den MALTESER Hospitaldienst und andere Werke des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens ein gemeinsamer, aktiver und spiritueller Standort werden.

Das MALTESER Ordenshaus gewinnt sein besonderes Flair durch die historische Bausubstanz des Klostergebäudes der Elisabethinen mit den großzügigen Gartenflächen, die Ruhe und Gottvertrauen ausstrahlen. Verbunden mit dem modernen Anbau entsteht eine Oase zum Leben mitten in Wien. Allen Bewohnern und den Besuchern stehen die Gärten und Terrassen sowie das schöne, ehemalige Refektorium zur Verfügung. Eine eigene Kapelle bietet Raum für Andacht und Gebet. Im ganzen Haus stehen liebevoll gestaltete Appartements mit moderner Einrichtung und Ausstattung zur Verfügung. Zentrale Aufenthaltsräume, eine Bibliothek, ein Speisesaal, sowie Gymnastik- und Behandlungsräume können genutzt werden. Das Malteser Ordenshaus ist barrierefrei, rollstuhlgerecht und entsprechend den Vorgaben des Wiener Wohn- und Pflegegesetztes konzipiert. Alle Appartements sind leicht durch Aufzüge und großzügige Stiegenhäuser erreichbar. Die Appartements sind jeweils mit einem eigenen Sanitärbereich ausgestattet und können bei Bedarf mit Pflegebetten adaptiert werden.

Wohnen mit Service

„Aufgrund der Veränderungen in der Gesellschaft und der demografischen Entwicklung in unserem Land, wird in Zukunft ein Schwerpunkt unserer Tätigkeiten auf den Bereich des Wohnens gelegt“, erklärt Mag. Raimund Kaplinger.[1] Dabei geht es den Elisabethinen vor allem um Wohnmöglichkeiten, in denen ältere Menschen möglichst lange selbständig leben können und nicht den Anschluss an eine Gemeinschaft verlieren. „Wir wollen aber keine Ghettos für ältere Menschen schaffen. Deshalb werden im neuen Zentrum für Menschen im Alter bewusst verschiedenste, individuelle, altersgerechte Wohnformen mit unmittelbarer Anbindung an das Krankenhaus geschaffen“, beschreibt Mag. Raimund Kaplinger, Geschäftsführer der Elisabethinen Linz-Wien das Konzept.

Die Nähe zum Kloster der Elisabethinen mit der Möglichkeit, mit den Ordensfrauen in Kontakt zu bleiben und die vielfältigen Angebote in Wien Mitte spielen ebenfalls eine bedeutende Rolle im Anliegen, der drohenden Einsamkeit älterer Menschen wirksam zu begegnen. Das Konzept, ergänzt mit spirituellen Angeboten der Elisabethinen, ermöglicht einen neuen Lebensraum der sich an Körper, Geist und Seele richtet. Das Wohn- und Freizeitangebot des Lebensraums komplettiert den Standort. Neben 320 Wohneinheiten und 28 Geschäftslokalen entstehen ein Tageszentrum und Wohnen mit Service. Der schöne und ruhige Garten und das geplante Teehaus mit Kräuterapotheke laden zum Verweilen ein und bieten dabei Möglichkeiten die Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Gesundheit, Glaube, Wohnen und Leben – die Basis für einen besonderen Lebensraum mitten in Wien. „Wer bei uns wohnt, soll sich hier auch wohlfühlen, einen eigenen Lebensraum haben. Selbständigkeit, Sicherheit und Service sind für das Leben im Alter besonders wichtig. Die verschiedenen Wohnformen und Leistungen, die wir gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort anbieten, bilden eine umfassende Einheit für den Lebensabend der uns anvertrauten Menschen“, fasst Sr. Barbara Lehner, Generaloberin und Geschäftsführerin der Elisabethinen Linz-Wien das Angebot zusammen.

 

FACTBOX

Die Elisabethinen - Die Geschichte des Ordens

Das Entstehen verdankt die Ordensgemeinschaft der Elisabethinen der Aachenerin Apollonia Radermecher (1571-1626), die sich Zeit ihres Lebens für das Wohl der Kranken aufopferte. Gemeinsam mit zwei Wegbegleiterinnen, entstand daraus 1622 die Gemeinschaft der Hospitalschwestern der heiligen Elisabeth nach der Regel des regulierten Dritten Ordens des hl. Franziskus. Die heutige Ordensgemeinschaft der Elisabethinen. 1709 wurden die Elisabethinen in Wien gegründet, 1745 folgte die Ansiedlung in Linz mit dem Konvent. 2007 fusionierten die Konvente Wien und Linz. In Österreich gibt es neben den Klöstern und Einrichtungen in Linz und Wien auch Standorte in Graz und Klagenfurt. Ein weiterer Meilenstein folgte 2017 mit der Gründung des Ordensklinikums Linz und dem Franziskus Spital Wien. Die Gemeinschaft der Elisabethinen und das Krankenhaus sind bis heute untrennbar miteinander verbunden.

Der elisabethinische Ansatz

„Wir müssen die Menschen froh machen“ – diese Erkenntnis hatte die hl. Elisabeth vor rund 800 Jahren. Sie erscheint heute aktueller denn je, auch wenn die Menschen heute andere Dinge dafür benötigen. Für die Elisabethinen ist diese Erkenntnis gleichzeitig ein Auftrag, den sie in Wien seit über 300 Jahren in die Tat umsetzen, immer an die Bedürfnisse der Menschen in der jeweiligen Zeit angepasst. „Jemanden froh zu machen heißt für uns vor allem, ihn von einer Last frei zu machen, die den Menschen bedrückt“, erklärt Sr. M. Barbara Lehner, Generaloberin und Geschäftsführerin der Elisabethinen Linz-Wien. Zur Gründungszeit der Elisabethinen waren Hunger und Krankheit sicher die größten Sorgen der Menschen, auf die die Elisabethinen mit ihrem Krankenhaus eine Antwort gaben.

Die eigene Gesundheit und die der nächsten Angehörigen gehören heute immer noch zu den größten Sorgen der Menschen in Österreich, wie eine aktuelle Marketagent Studie zeigt. Die Antworten der Elisabethinen auf diese Sorgen sind heute aber ganz andere als im 18. Jahrhundert. „Die Prävention und die Erhaltung der Gesundheit bis ins Alter sind uns heute neben der modernsten Akutmedizin, die wir im Franziskus Spital anbieten, ganz besonders wichtig“, betont Mag. Raimund Kaplinger, Geschäftsführer der Elisabethinen Linz-Wien. „Deshalb gehen unsere Gesundheitsangebote seit einigen Jahren weit über die Mauern unserer Krankenhäuser hinaus.“

Die Elisabethinen sehen ihren Auftrag heute aber noch deutlich umfassender. „Gesundheit hört nicht beim Körper auf, auch Seele und Geist spielen eine ganz wichtige Rolle“, ist Sr. M. Barbara Lehner überzeugt. Die spirituelle Dimension des Menschen und das Lernen über Gesundheitsfragen sind der Ordensfrau deshalb besondere Anliegen, zu denen die Ordensgemeinschaft der Elisabethinen und ihre Einrichtungen gezielte Angebote setzen.

Franziskus Spital

Die "Elisabethinen Linz-Wien" und die "Franziskanerinnen von der christlichen Liebe" haben ihre Krankenhäuser in Wien zusammengeführt, um die Erwartungen und Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten noch besser zu erfüllen. Ein gemeinsames Spital vereint nun seit 2017 die jahrhundertelangen Traditionen des Hartmannspitals und des Krankenhauses St. Elisabeth unter einem neuen, gemeinsamen Namen: Franziskus Spital

Die Zusammenführung der beiden Ordenseinrichtungen geschieht mit einem klaren Blick in die Zukunft. So werden die bewährten Erfahrungen unter modernsten Aspekten zum Nutzen zukünftiger Generationen gesichert. Daher haben sich die Orden entschlossen, zeitgemäße Strukturen zu schaffen und die Führung ihres gemeinsamen Krankenhauses in weltliche Hände zu legen.

Der Souveräne Malteser Ritter-Orden

Der MALTESER Orden hat seit seiner Gründung im Jahr 1048 stets Hospitäler betrieben und widmet sich seit fast 1.000 Jahren der Pflege: Als einerseits katholischer und vom Heiligen Stuhl vollinhaltlich anerkannter Laienorden und andererseits als Souveräner Staat unterhält der Souveräne Malteser-Ritter-Orden diplomatische Vertretungen in derzeit über 82 Ländern und unterstützt mit mehr als 12.500 Mitgliedern und 70.000 freiwilligen Helfern weltweit über 15 Millionen Menschen.

In Österreich ist der MALTESER Orden seit dem 12. Jahrhundert aktiv und hat zahlreiche gemeinsame Werke ins Leben gerufen, wie den Seniorensitz Haus Malta, für die Organisation einer individuellen Pflege zu Hause, MALTESER Care und die MALTESER Kinderhilfe zur Betreuung von Kindern mit einer lebensverkürzenden Diagnose. Freiwillige und ehrenamtliche Helfer engagieren sich im MALTESER Hospitaldienst und in der Johannesgemeinschaft.

 

Weitere Bilder finden Sie unter: http://pressecenter.reichlundpartner.com/news-die-elisabethinen-wien-mitte-eroeffnen-das-zentrum-fuer-menschen-im-alter?id=83709&menueid=18598&l=deutsch


[1] Aktuelle, repräsentative Studie, im März 2019 österreichweit durchgeführt. Beauftragt von den Elisabethinen Linz-Wien, n=503, Personen ab 14 Jahren, 12 Fragen.


Elisabethinen zweimal mit Preis der Orden ausgezeichnet

Alle zwei Jahre verleihen die Ordensgemeinschaften Österreichs an ausgewählte Projekte und Initiativen den Preis der Orden. Ausgezeichnet werden dabei „engagierte soziale, journalistische, künstlerische oder wirtschaftliche Leistungen an der Schnittstelle zwischen Ordensgemeinschaften und Gesellschaft“.

Heuer wurden die Elisabethinen gleich doppelt ausgezeichnet: Einerseits ging der Preis an das Kompetenzteam zur Begleitung trauernder Kinder und Jugendlicher am Ordensklinikum Linz Elisabethinen, andererseits an das VinziDorf Hospiz der Elisabethinen in Graz.

Den Pressetext zur Verleihung des Preises der Orden finden Sie im Pressebereich der Ordensgemeinschaften Österreichs.


Digitalisierung unterstützt pflegende Angehörige

Die Betreuung und Pflege von Menschen zu Hause ist eine große Herausforderung und Belastung für die Angehörigen. Durch eine neue, web-basierte Applikation werden diese pflegenden Angehörigen jetzt organisatorisch und mit Wissen unterstützt. Die Elisabethinen unterstützen diese Idee ideell, finanziell und mit Know-How und haben sich deshalb am Start-Up-Unternehmen youtoo beteiligt. Das digitale Tool wird den PatientInnen und Angehörigen in ganz Oberösterreich im Ordensklinikum Linz und den Spitälern der gespag kostenlos zur Verfügung gestellt.

Am 12.03.2018 wurden die web-basierte Lösung youtoo und die Kooperation mit den Elisabethinen in einer Pressekonferenz von Landesrätin Mag.a Christine Haberlander, Mag. Raimund Kaplinger (GF Elisabethinen Linz-Wien), DGKP Margret Krebelder (Leiterin St. Barbara Hospiz) sowie Mag. Michael Matzner und Tina Hawel, BSc. MA (beide GF youtoo GmbH) vorgestellt.