
Kaleidoskop Leben - der Podcast der Elisabethinen für ein inspiriertes Leben
Was braucht es für ein inspiriertes Leben? Gesundheit, Spiritualität, Nachhaltigkeit, Zufriedenheit? Wie können wir nachhaltig leben und zufrieden älter werden?
Diese oder ähnliche Fragen stellen Sie sich vielleicht auch. In Kaleidoskop Leben - dem Podcast der Elisabethinen für ein inspiriertes Leben laden wir Sie ein, sich von unseren Gästen inspirieren zu lassen. Sr. Helena Fürst und Michael Etlinger kommen mit Menschen ins Gespräch, die von ihren persönlichen Wegen für ein gesundes und erfülltes Leben erzählen. Unsere Gäste kommen aus verschiedensten Lebensbereichen und sie alle verbindet, dass sie aus ihrer eigenen Erfahrung etwas zu sagen haben.
Lernen Sie in diesem Podcast interessante Persönlichkeiten kennen, und lassen Sie sich von deren Lebensgeschichte und Lebenserfahrung beflügeln. Jeden Mittwoch hier auf www.die-elisabethinen.at/podcast und überall, wo Sie gerne Podcasts hören.
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Bisherige Folgen

Ein guter Ort für verwirrte Zeiten
Was tun, wenn das Vergessen zur Belastung wird? Wenn aus kleinen Erinnerungslücken eine große Unsicherheit wird – nicht nur für Betroffene, sondern auch für ihre Angehörigen? Wenn die Demenzerkrankung den gemeinsamen Alltag unerträglich werden lässt? Dann - idealerweise aber schon früher - ist Unterstützung gefragt. In Graz kann diese Unterstützung im Demenz-Tageszentrum ELISA erfolgen. Marc Kosche, der Leiter dieses Zentrums spricht darüber in dieser Podcast-Folge.
Marc Kosche, selbst psychiatrischer Diplomkrankenpfleger mit vielen Jahren Berufserfahrung, führt mit seinem Team durch einen Alltag, der trotz aller Herausforderungen von Lebensfreude, Struktur und Empathie geprägt ist. Er erzählt, wie wichtig es ist, dass jeder Mensch in seiner Einzigartigkeit gesehen wird – gerade bei Demenz. Und wie es gelingt, mit einem liebevollen, flexiblen Ansatz auf individuelle Bedürfnisse einzugehen.
In dieser Podcast-Folge führen wir Sie mitten hinein in das Herzstück des Elisa-Zentrums: Die Haltung, dass Demenz kein Grund sein muss, Menschen in starre Strukturen zu pressen. Hier geht es nicht um Betreuung im klassischen Sinn, sondern um einen Ort des Vertrauens – für bis zu 15 Gäste täglich. Marc Kosche spricht über Schnuppertage, über die intensive Begleitung der Angehörigen und über Momente, die tief bewegen: Wenn Tränen der Überforderung sich in Tränen der Erleichterung verwandeln.
Auch die Rolle des Teams kommt zur Sprache: Ein bunter Mix aus Expert:innen, die mit hoher Fachkompetenz und echtem Gespür für Zwischentöne zusammenarbeiten. Und es geht um Entlastung, die weit mehr bedeutet als ein freier Nachmittag – nämlich um das Gefühl, in einer belastenden Situation nicht alleine zu sein.
Diese Folge ist ein berührender Einblick in eine Arbeit, die sowohl fachlich als auch menschlich inspiriert. Und sie zeigt, dass Demenz nicht das Ende aller Beziehungen bedeuten muss – sondern ein neuer Anfang sein kann, geprägt von Achtsamkeit, Humor und gegenseitigem Vertrauen.
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Ein sicherer Hafen am Lebensende
Manche Menschen haben keinen Ort, an dem sie krank sein dürfen. Und schon gar keinen, an dem sie in Würde sterben können. In dieser Folge sprechen Sr. Helena Fürst und Michael Etlinger mit Stefanie Rovere, Leiterin des Himmelshafen in Graz – einer Einrichtung, die wohnungs- und obdachlosen Menschen Übergangs-, Langzeitpflege und Hospizbegleitung ermöglicht. Worum es geht? Um professionelle Pflege, um würdige Begleitung und um eine Haltung, die sagt: „Lass mich nicht allein sterben.“
Wie sieht der Alltag in einer Pflegeeinrichtung aus, in der Menschen „angespült“ werden – von Krankheit, Brüchen im Leben, Sucht, Einsamkeit? Wer kommt dort an, wer bleibt, wer kann wieder gehen? Und was heißt es konkret, wenn Pflege 24/7 nur mit Fachkräften und zugleich mit einem großen Team an Ehrenamtlichen gelingen kann?
Stefanie Rovere erzählt von zwei Bereichen unter einem Dach: Himmelshafen Care – Übergangspflege mit dem Ziel, Menschen nach rund sechs Wochen wieder zu entlassen (flexibel, weil das Leben nicht in Schablonen passt) – und Himmelshafen Hospiz, wo die letzte Wegstrecke begleitet wird. Sie berichtet, warum der Bedarf an Langzeitpflege für Menschen „außerhalb des Systems“ besonders hoch ist, und wie Differenzialdiagnosen, Suchterkrankungen oder Stürze die Versorgung herausfordernd machen. Und auch davon, wie wichtig ein sicherer Ort zum Durchatmen, Stabilisieren, Sterben ist.
Finanziell ist der Himmelshafen stark durch Spenden, Sachleistungen, Ehrenamt und Patenschaften gestemmt. Letztere kosten 99 € im Jahr (≈ 27 Cent/Tag) und bilden einen verlässlichen Sockel. Sichtbar wurde das Thema auch durch die Kampagne „Lass mich nicht allein sterben.“ mit Unterstützer Paul Pizzera – ein mutiges Gesicht für ein schweres Thema.
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Mit 54 noch Puppen spielen? Na klar!
Mitten aus Augsburg und mitten aus dem Herzen: In dieser Folge sprechen Michael Gleich und Daniel Ruf über ihre Leidenschaft für das Puppenspiel – und darüber, wie sie mit geschnitzten Figuren große Geschichten erzählen. Ob heiliger Franziskus oder dicker Pfannkuchen: Die beiden Puppenspieler zeigen, wie Spiritualität, Kreativität und kindliche Freude zusammenfinden. Eine inspirierende Reise hinter die Kulissen eines ungewöhnlichen Berufes.
Wer denkt, Puppentheater sei nur etwas für Kinder, wird in dieser Folge von Kaleidoskop Leben eines Besseren belehrt. Sr. Helena Fürst und Michael Etlinger begrüßen zwei außergewöhnliche Gäste: Michael Gleich und Daniel Ruf – ein kreatives Duo aus Augsburg, das mit seinen Puppen nicht nur Märchen erzählt, sondern auch heilige Geschichten lebendig werden lässt. Gemeinsam betreiben sie zwei Puppentheater („Luftsprung“ und „La Fabula“) und gestalten Stücke, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen verzaubern – darunter auch das Stück über den heiligen Franziskus, das bei einem Kindernachmittag im Ordensklinikum Linz Elisabethinen zu sehen war.
Wie wird man eigentlich Puppenspieler, wenn man ursprünglich aus der Religionspädagogik oder dem Grafikdesign kommt? Warum steckt im Puppenspiel so viel mehr als bloßes Spielen – nämlich Schnitzen, Singen, Gestalten und Erzählen? Und wie viel „inneres Kind“ braucht man dafür? In der Episode geht es um handgeschnitzte Figuren aus Lindenholz, um tschechische Marionettenkunst, aber auch um den Spaß an der Improvisation – und um die tiefe Verbindung zu Themen wie Freundschaft, Spiritualität und kreativer Freiheit.
Die beiden Puppenspieler geben Einblicke in ihre Werkstätten, in ihre Probenprozesse, in die Herausforderung, religiöse Inhalte kindgerecht und lebendig zu erzählen – und sie berichten von der Entstehung ihres Franziskus-Stücks mit Bruder Maus und Schwester Lerche als tierische Erzähler. Ein besonderes Highlight: die berührenden Momente mit Kindern und das Feedback, das zeigt, wie stark Puppenspiel Emotionen transportieren kann.
Wer wissen möchte, wie man mit Koffern, Fantasie und einer großen Portion Begeisterung das Leben des heiligen Franziskus oder des heiligen Ulrich auf die Bühne bringt, sollte diese Folge auf keinen Fall verpassen.
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Medizin zwischen Menschlichkeit und Systemdruck
Die Anforderungen an unser Gesundheitssystem steigen stetig – nicht nur technisch, strukturell und ökonomisch, sondern auch emotional und menschlich. In dieser Folge von Kaleidoskop Leben – der Podcast der Elisabethinen für ein inspiriertes Leben setzen Sr. Helena Fürst und Michael Etlinger das Gespräch rund um die Organisation eines modernen Krankenhauses fort und tauchen gemeinsam mit Dr. Stefan Meusburger tief in ein Spannungsfeld ein, das viele Menschen betrifft – als Patient*innen, Angehörige, aber auch als Mitarbeitende im Gesundheitswesen.
Dr. Meusburger bringt dabei nicht nur seine medizinische Expertise, sondern vor allem auch seine Erfahrung als Führungskraft im Ordensklinikum Linz ein. Er spricht offen über das Spannungsverhältnis zwischen individuellen Bedürfnissen und gesellschaftlicher Verantwortung, über Ökonomie als notwendige Struktur – nicht aber als Selbstzweck – und über den Unterschied zwischen heilender Wirkung und betrieblicher Effizienz.
Wie gelingt es, bei allem Fortschritt die Patient*innen nicht aus dem Blick zu verlieren? Warum ist Medizin mehr als ein ärztlicher Akt? Und was kann uns eine jahrhundertealte Ordensphilosophie heute noch lehren? Diese Fragen führen zu tiefen Einsichten über Werte, Haltungen und die Notwendigkeit einer sinnorientierten Medizin.
Zugleich wird deutlich: Es braucht klare Orientierungspunkte – und den Mut, auch einmal Grenzen zu setzen, wenn Erwartungen überzogen sind. Das Krankenhaus ist kein Hotel, aber ein Ort, an dem Menschlichkeit zählt – und das nicht nur in der Pflege, sondern in jeder Funktion.
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Führen heißt zuhören
Im Krankenhaus treffen täglich Menschen aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen aufeinander – Ärzt:innen, Pflegekräfte, Therapeut:innen, Mitarbeiter:innen in Verwaltung, Küche oder Seelsorge. Alle tragen auf ihre Weise dazu bei, dass das Krankenhaus funktioniert und die Patient:innen bestmöglich versorgt werden. Wie es gelingt, das große Ganze im Blick zu behalten, wenn Interessen und Meinungen aufeinandertreffen und was heißt es, Verantwortung in einer kollegialen Führung zu übernehmen, die auf Zusammenarbeit statt Hierarchie setzt, darüber sprechen wir in dieser Folge von Kaleidoskop Leben mit Dr. Elisabeth Roth.
Die neue ärztliche Direktorin am Krankenhaus der Elisabethinen Graz gibt Einblicke in ihre ersten Wochen im Amt, erzählt, warum es für sie so wichtig ist, das Tempo zu reduzieren, zuzuhören und Vertrauen zu schenken, und warum Interdisziplinarität das „Geheimnis zum Erfolg“ ist. Wir erfahren, wie die kollegiale Führung mit Vertreter:innen aus Medizin, Pflege und Verwaltung funktioniert und warum gemeinsames Reflektieren und Kompromissfähigkeit dabei entscheidend sind.
Dr.in Roth spricht auch über ihre Leidenschaft für die Schmerzmedizin und wie es gelungen ist, die Schmerzambulanz der Elisabethinen zu einem innovativen Zentrum mit multimodalem, interdisziplinärem Therapieansatz zu entwickeln. Sie erzählt, wie Patient:innen dort selbst aktiv in die Behandlung eingebunden werden und welche Herausforderungen und Chancen diese neue Form der Versorgung mit sich bringt.
Eine persönliche Note bekommt das Gespräch, wenn Dr.in Roth über ihren Mut zur Veränderung spricht und darüber, warum sie immer wieder „ins Wasser springt“, um Neues zu wagen. So entsteht ein facettenreiches Bild einer Ärztin, Führungspersönlichkeit und Frau, die mit Klarheit und Empathie das Krankenhaus der Elisabethinen in Graz in eine vielversprechende Zukunft führt.
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Einfach mal abtauchen
… doch bevor sich Kaleidoskop Leben in die Sommerpause verabschiedet, nehmen Michael Etlinger und Sr. Helena Fürst ihre Hörerinnen und Hörer noch einmal mit auf eine launige, persönliche Reise durch ihre Sommerpläne. Was darf bei den beiden nicht fehlen, wenn der Sommer anklopft? Welche kulinarischen Highlights und erfrischenden Traditionen gehören für sie unbedingt dazu?
Während Michael noch das kühle Büro genießt, erzählt er von einer inspirierenden Reise nach Assisi, die ihn inspiriert und bereichert hat – ganz im Sinne des franziskanischen Geistes. Der eigentliche Sommerurlaub steht für ihn im September an: ein Familienausflug nach Südfrankreich mit Aussicht auf Strand, Sonne und vielleicht ein bisschen Klosterkultur.
Sr. Helena hingegen blickt auf ein Ministrantenlager am Bodensee, das sie mit Begeisterung begleitet. Sie erzählt lebendig von Plänen wie Schokoladenfabrikbesuchen, Freibädern und Wanderungen – ein echtes Ferienabenteuer für junge Menschen. Und auch die Aare in ihrer Heimat Bern wird zur Protagonistin: Wer den Sommer dort verbringt, kommt am täglichen Schwumm im kühlen, türkisgrünen Fluss nicht vorbei.
Ganz nebenbei lüften die beiden das eine oder andere Klischee über Schweizer*innen, tauschen sich über Eissorten aus – inklusive Abneigungen gegen Schlumpfeis und Rosinen – und geben erste Einblicke in Sr. Helenas anstehendes Erasmus-Semester in Löwen (Leuven, Belgien). Trotz der bevorstehenden geographischen Distanz versprechen die beiden: Kaleidoskop Leben wird auch im Herbst weitergehen – mit neuer Inspiration, vielleicht sogar aus Belgien.
Und wer Sehnsucht hat: Über 100 Folgen warten darauf, (noch einmal) entdeckt zu werden. Bis zum 3. September heißt es: Einfach mal abtauchen.
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Ich bin Teil einer lebendigen Geschichte
Am 17. Juli 2025 feierten die Elisabethinen in Linz ihr 280. Gründungsjubiläum. Aus diesem Anlass beleuchten Sr. Barbara Lehner und Susanne Mayrhofer im Gespräch sowohl die lange Vergangenheit, als auch die lebendige Gegenwart und Zukunft. Diese Podcastfolge widmet sich einer Geschichte, die von mutigen Frauen, klaren Werten und einem starken Miteinander geprägt ist. Sie zeigt, wie das Wirken der Elisabethinen bis heute in den Alltag von Mitarbeitenden und Patient*innen hineinreicht – und warum es sich lohnt, Teil dieser Geschichte zu sein.
Im Zentrum steht der Geist, der die Elisabethinen und ihre Werke trägt – spürbar in der Atmosphäre, spürbar in der Haltung. Es geht um Werte, die nicht auf Papier verharren, sondern im täglichen Tun sichtbar werden: im respektvollen Umgang, in gelebter Gastfreundschaft, in einer Führung auf Augenhöhe. Und es wird deutlich, wie wertvoll eine Kultur ist, die Entwicklung, Zugehörigkeit und Sinnstiftung ermöglicht.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf den sogenannten „elisabethinischen Grundsätzen“ – sieben Haltungen, die in einem partizipativen Prozess mit Mitarbeitenden entwickelt wurden. Ihre Ursprünge liegen in den biblischen Werken der Barmherzigkeit, ihre Wirkung reicht bis in moderne Entscheidungsprozesse hinein. Ob beim Umbau des Speisesaals oder in der Einführung neuer Mitarbeiter*innen – diese Grundsätze prägen das Selbstverständnis des Hauses bis heute.
Im Gespräch erzählen Sr. Barbara Lehner und Susanne Mayrhofer von ihrer eigenen Reise mit den Elisabethinen: von einer tiefen Berufung, vom Vertrauen in das Miteinander, von der Freude am gemeinsamen Feiern und vom Stolz, Teil einer über Generationen gewachsenen Geschichte zu sein. Sie sprechen darüber, wie sie neue Kolleg*innen begleiten, wie Zusammenarbeit gelingt und was es heißt, an einem Ort zu wirken, der mehr ist als nur ein Arbeitsplatz.
Diese Episode lädt dazu ein, sich berühren zu lassen – von einer Haltung, die getragen ist von christlichen Werten, gelebter Verantwortung und einem echten Interesse am Menschen.
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Vom Gesang der Geschöpfe
Wenn ein Text 800 Jahre alt ist, könnte man meinen, er hätte mit unserer Gegenwart nur wenig zu tun. Doch weit gefehlt. In dieser Folge widmen wir uns dem „Sonnengesang“ des heiligen Franz von Assisi – einem poetischen Lobpreis der Schöpfung verbunden mit dem Aufruf zur Versöhnung. Aktueller könnte ein Text kaum sein. Sr. Theresia Wittemann hat sich eingehend mit diesem Werk beschäftigt und nimmt uns mit in seine spirituelle und sprachliche Welt.
Was bedeutet es, wenn Franziskus Sonne und Mond nicht einfach als Himmelskörper, sondern als Geschwister bezeichnet? Welche Rolle spielt die ursprüngliche Sprache, der altumbrische Dialekt, für das Verständnis des Textes? Und warum ist es kein Zufall, dass die Sonne als „Bruder“ und der Mond als „Schwester“ beschrieben wird?
Sr. Theresia öffnet nicht nur einen faszinierenden Zugang zum Originaltext, sondern zeigt auch, welche Kraft dieser in Zeiten des Klimawandels und der ökologischen Krisen entfalten kann. Sie erzählt von der Entstehung des Textes unter äußerst schweren Bedingungen – Franziskus war krank, blind und von Mäusen umgeben – und davon, wie er in dieser Dunkelheit Licht für andere wurde. Die Folge lädt ein, über Sprache, Natur, Glaube und Verantwortung nachzudenken. Und sie inspiriert dazu, Franziskus nicht nur als Naturliebhaber, sondern als tiefgläubigen Mahner und Mitgeschöpf unter Mitgeschöpfen zu sehen.
Ein Gespräch, das den Blick weitet – auf die Worte, die Welt und die Weisheit eines Heiligen, der auch heute noch viel zu sagen hat.
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Nachhaltigkeit beginnt im Alltag
Der gewaltige Bergsturz im Schweizer Wallis vor wenigen Wochen zeigt deutlich, wie stark sich unsere Natur seit einigen Jahrzehnten verändert. Dieses Ereignis haben wir zum Ausgangspunkt einer tiefgehenden Auseinandersetzung mit dem Klimawandel genommen und sprechen über die vielen Facetten der Nachhaltigkeit – im Alltag, im Beruf und in der Gesellschaft. Unser Gesprächspartner dazu: Robert Strasser, Umweltmanager bei den Elisabethinen.
Nur am Weltumwelttag am 5.6. ein Zeichen für die Umwelt zu setzen könnte man gleichsetzen mit Menschen, die nur am Muttertag etwas für ihre Mutter tun. Vielmehr geht es darum, Tag für Tag im Alltag viele kleine Schritte zu setzen, die unseren Umgang mit der Natur verbessern.
Robert Strasser ist einer, der das sehr konsequent mit Herz und Verstand macht. Er berichtet im Podcast nicht nur davon, wie ihn seine Dachgeschosswohnung in Wien im Sommer ins Schwitzen bringt, sondern auch davon, wie sich sein Leben und Arbeiten zunehmend dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben hat. In einem inspirierenden Gespräch erzählt er, wie die Liebe zur Natur, geprägt durch seine Kindheit, und seinen ursprünglichen Beruf als Koch ihn auf seinen heutigen Weg geführt haben.
Gemeinsam mit ihm gehen wir der Frage nach, wie nachhaltiges Handeln ganz konkret aussehen kann. Robert Strasser spricht über seine Aufgabe als Umweltmanager, über die Herausforderungen eines nachhaltigen Krankenhausbetriebs und die zahlreichen Hebel, an denen sich ansetzen lässt – von Abfallmanagement bis Photovoltaik, von regionaler Küche bis zur Bewusstseinsbildung.
Dabei wird klar: Nachhaltigkeit bei den Elisabethinen ist keine Einzelaktion von ein paar Ökos, sondern ein struktureller und gemeinschaftlicher Prozess. Und: Es braucht Mut, Geduld und viele Gespräche, um Veränderung zu bewirken.
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Zum Jubiläum - Ein Blick hinter die Kulissen von Kaleidoskop Leben
„100 Folgen – das hätten wir uns 2021 nicht träumen lassen!“ Mit diesen Worten blicken Sr. Helena Fürst und Michael Etlinger zurück – und nehmen uns in dieser besonderen Jubiläumsfolge mit auf eine Reise durch vier Jahre „Kaleidoskop Leben“. Statt eines Gastes stehen diesmal die beiden Gastgeber selbst im Mittelpunkt. Sie erzählen, wie alles begann, was sich im Laufe der Zeit verändert hat und warum manche der besten Gespräche ganz ohne Mikrofon stattfinden.
Erfahren Sie, wie der Podcast entstanden ist, welche Überlegungen hinter dem Aufbau und der Technik stecken und warum man nicht unbedingt ein Radiostudio braucht, um gute Gespräche zu führen. Sr. Helena gibt persönliche Einblicke in ihre Anfänge als Moderatorin – und ihre Zweifel, ob ein Schweizer Akzent wohl gut ankommt. Michael erinnert sich an lustige Situationen mit ihren transportablen Mikrofonkoffern und technische Pannen, die sie zum Glück immer gemeistert haben.
Die beiden sprechen darüber, wie Gäste ausgewählt und vorbereitet werden, was gute Podcastgespräche ausmacht und warum Begegnung für sie im Zentrum steht. Dabei wird deutlich, wie viel Herzblut, Zeit und auch Teamarbeit hinter jeder einzelnen Folge steckt – von der Themenfindung über die Aufnahme bis zum Schnitt durch die Kolleg*innen von forte e-learning.
Die Folge ist ein liebevoller Rückblick, aber auch ein Ausblick: Neue Themen und spannende Gäste stehen schon in den Startlöchern. Und ganz am Ende gibt es sogar einen kleinen Appell an Sie, liebe Hörer*innen: Wo hören Sie unseren Podcast am liebsten? Schreiben Sie uns – wir freuen uns auf Ihr Feedback unter podcast@die-elisabethinen.at!
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Sicher durch den Schlaf: Die unsichtbare Kunst der Anästhesie
Wir tauchen tief in die Welt der Anästhesie ein. Ein Mediziner, der auf eine beeindruckende internationale Karriere zurückblicken kann – von Vorarlberg über Zürich bis hin zur renommierten Cleveland Clinic in den USA - nimmt uns mit in die meist unsichtbare Kunst seines Faches und seine Erfahrungen in verschiedenen Ländern und Kulturen.
Gemeinsam sprechen wir über den oft lebenswichtigen Beruf der Anästhesist*innen, der weit mehr ist als „einfach nur einschläfern“. Dr. Kurt Rützler erklärt, warum das größte Lob für einen Anästhesisten ist, nicht wahrgenommen zu werden, und wie sich das Fach in den letzten Jahrzehnten revolutioniert hat. Die Sicherheit der Narkose ist heute auf einem Niveau, das früher undenkbar war.
Doch das Gespräch geht weit über technische Details hinaus: Es geht um die Kunst, Menschen in Extremsituationen Vertrauen zu geben, um den Wert der Heimat und die Herausforderungen, zwischen zwei Kontinenten zu leben. Dr. Rützler teilt seine Sicht auf den Umweltschutz in der Medizin, berichtet von kulturellen Unterschieden zwischen Europa und den USA und erzählt, warum die Schmerztherapie für ihn weit über Medikamente hinausgeht.
Ein Gespräch über Menschlichkeit, Sicherheit und den Mut, neue Wege zu gehen.
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Vielfalt (er-)leben in der Kirche
Was bedeutet es eigentlich, gemeinsam unterwegs zu sein? In dieser Folge von Kaleidoskop Leben widmen wir uns einer besonderen Dimension kirchlichen Lebens: der Synodalität. Ein Begriff, der nicht nur kirchliche Reformprozesse beschreibt, sondern tiefgreifend das Miteinander in der Kirche prägt – auf Augenhöhe, mit offenem Herzen und der Bereitschaft zuzuhören.
Im Mittelpunkt steht ein außergewöhnlicher Gast: Prof.in Klara Antonia Csiszar. Als Theologin, Synodalin bei der Weltsynode in Rom und Vizerektorin der Katholischen Privat-Universität Linz berichtet sie eindrucksvoll, wie lebendige Kirche heute funktionieren kann – wenn Raum entsteht für Begegnung, Vielfalt und ein echtes Zuhören. Sie erzählt von bewegenden Momenten der Synode, von Begegnungen mit Bischöfen und Kardinälen, die durch das einfache Gespräch menschlich und nahbar wurden. Und sie spricht davon, wie die Methode des „Gesprächs im Geist“ hilft, Gräben zu überbrücken und neue Perspektiven zu öffnen.
Was Synodalität mit Mission zu tun hat, warum „Zuhören“ zu einem spirituellen Kraftakt werden kann und wie dieses Prinzip auch in kleinen Pfarrgemeinden oder an Universitäten konkret gelebt werden kann – all das kommt in dieser tiefgehenden und inspirierenden Folge zur Sprache. Und dabei wird klar: Synodalität ist kein ferner Reformbegriff, sondern eine Haltung – und ein Weg, der uns als Kirche und als Menschen in Beziehung bringt.
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Krisen begleiten: Von der Dunkelheit ins Licht
Krisen machen nicht Halt vor dem Alltag. Sie treten plötzlich in unser Leben – oft ungebeten und überwältigend. Gerade in der Karwoche, einer Zeit des Innehaltens und Erinnerns an das Leid, den Tod und die Auferstehung Christi, richtet sich unser Blick auf die großen Fragen des Lebens: Wie erleben Menschen solche tiefgreifenden Brüche? Wie gelingt es, trotz allem weiterzugehen?
In dieser besonderen Folge sprechen Schwester Helena Fürst und Michael Etlinger mit Michaela Helletzgruber, die beruflich und ehrenamtlich an jenen Orten wirkt, wo Krisen real und greifbar sind – sei es als Seelsorgerin im St. Barbara Hospiz Linz oder im Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes. Michaela begegnet Menschen in ihren verletzlichsten Momenten: beim plötzlichen Tod eines geliebten Menschen, nach schweren Unfällen oder am Lebensende im Hospiz. Ihre Aufgabe ist es, da zu sein, zuzuhören und Sicherheit in der Unsicherheit zu bieten.
Die Folge beleuchtet, wie wichtig es ist, Menschen in Krisen mit Würde und Offenheit zu begegnen. Michaela Helletzgruber spricht darüber, was es heißt, in einer Nacht auf einen Einsatz zu warten, wie unterschiedlich Menschen in Schocksituationen reagieren und warum das Dasein manchmal das Wertvollste ist, was man schenken kann. Auch die Rolle von Religion und Spiritualität spielt eine zentrale Rolle – mit einem berührenden Blick auf das Triduum als „Trainingsprogramm für das Leben“, wie Michaela es nennt.
Besonders inspirierend ist Michaela Helletzgrubers persönliche Geschichte: der frühe Tod ihres Vaters, der Umgang mit Trauer und ihre Motivation, anderen durch schwere Zeiten zu helfen. Sie bringt Mutmachendes mit, ohne die Dunkelheit zu verleugnen – ein geerdetes, empathisches Gespräch über das Menschsein in all seinen Facetten.
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Die Kraft kleiner Taten: Wie wir die Welt verändern können
Zivilcourage - ein großer Begriff, der ganz im Kleinen beginnt und ganz viel zum Positiven verändern kann. In dieser Podcast-Folge geht es genau darum. Klaus Schwertner, Direktor der Caritas Wien erzählt unter anderem vom anwaltschaftlichen Handeln der Caritas und warum es für ihn wichtig ist, die Geschichten vom Helfen auf Social Media zu verbreiten.
Wir erleben gerade eine Zeit, in der einige wenige Menschen mit ihren Entscheidungen und Handlungen die Welt scheinbar auf den Kopf stellen. Es sind große Entscheidungen, vielleicht auch große Taten. Ob sie auch zu einem großartigen Ergebnis führen werden und dadurch die Welt zum Besseren verändern, darf bezweifelt werden.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch viele Menschen, die durch viele kleine Entscheidungen und Taten die Welt jeden Tag ein bisschen lebenswerter machen, sie tatsächlich zum Besseren verändern. Und es gibt Organisationen, in denen ganz viele dieser Menschen zusammenkommen.
Unser heutiger Podcast-Gast ist in so einer Organisation tätig und trägt große Verantwortung. Er erzählt in dieser Podcast-Folge, warum es auch in unserer aufgeklärten Welt Zivilcourage braucht und wie jede*r einzelne von uns zu mehr Menschlichkeit in der Gesellschaft beitragen kann.
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Vertrauen. Mut. Zukunft.
175 Jahre – eine lange Zeit voller Herausforderungen, Entwicklungen und Begegnungen. In dieser Folge feiern wir mit unserem Gast, Sr. Johanna Pobitzer, das Jubiläum der Franziskanerinnen von Vöcklabruck.
Gemeinsam blicken wir auf die Gründungsgeschichte zurück, auf den Impuls von Sebastian Schwarz und das mutige Engagement von Schwester Franziska Wimmer. Was als Antwort auf die Not von Kindern begann, entwickelte sich zu einer Ordensgemeinschaft mit vielseitigen Bildungs-, Sozial- und Gesundheitseinrichtungen – weit über Vöcklabruck hinaus.
Sr. Johanna nimmt uns mit auf eine Reise durch Vergangenheit und Gegenwart des Ordens. Sie erzählt von ihren eigenen Erfahrungen – darunter zehn Jahre in Kasachstan, die ihr Weltbild und ihr (Ordens-)Leben nachhaltig geprägt haben. Wie fühlt es sich an, nach so langer Zeit in einem anderen Land wieder zurückzukehren? Welche Herausforderungen bringt das Ordensleben heute mit sich? Und was bedeutet es, mit Vertrauen und Mut in die Zukunft zu gehen?
Ein Jubiläum ist immer auch ein Grund zum Feiern. Wie die Feierlichkeiten gestaltet werden, wer daran teilhaben kann und warum eine „Party im Elisabeth-Stüberl“ einen ganz besonderen Stellenwert hat, erfahrt ihr in dieser inspirierenden Folge.
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Die Kraft des Fastens
Fasten ist für viele ein Begriff, der mit Verzicht, Disziplin und manchmal auch Bewunderung verbunden wird. Während manche darin eine Methode zur Gewichtsreduktion sehen, sehen andere vor allem die spirituelle Dimension des Fastens oder gesundheitliche Vorteile. Doch was steckt wirklich hinter dem Fasten? Ist es gesund, über einen bestimmten Zeitraum bewusst auf Nahrung zu verzichten? Und was passiert dabei in unserem Körper? Darüber sprechen wir in dieser Folge von Kaleidoskop Leben mit Klaus Nigl.
Die Wissenschaft zeigt, dass Fasten mehr kann, als nur kurzfristig Kilos purzeln zu lassen. Es beeinflusst unseren Stoffwechsel, kann Entzündungsprozesse im Körper reduzieren und hat laut Studien sogar lebensverlängernde Effekte. Doch nicht jede Fastenmethode ist für jeden geeignet. Gerade Menschen mit Vorerkrankungen oder in bestimmten Lebensumständen sollten Expertinnen zu Rate ziehen, bevor sie entscheiden, ob und wie sie fasten. Gleichzeitig berichten viele Menschen von einem gesteigerten Wohlbefinden, einer verbesserten Konzentration und sogar Glücksgefühlen während des Fastens – ein Effekt, der auf hormonelle Prozesse im Körper zurückzuführen ist.
Und noch eine Frage: Was ist dran am sogenannten Detox? Entgiftet sich unser Körper beim Fasten selbst oder brauchen wir zusätzliche Hilfsmittel? Diese und jede Menge weiterer Fragen werden in dieser Folge von Kaleidoskop Leben von Klaus Nigl beantwortet.
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Künstliche Intelligenz und Kreativität – Wer inspiriert wen?
Was bedeutet Intelligenz wirklich – und kann künstliche Intelligenz (KI) kreativ sein? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt unserer neuen Podcastfolge. Denn KI begegnet uns längst nicht mehr nur in Science-Fiction-Filmen, sondern beeinflusst bereits unseren Alltag. Doch was bedeutet das für Kunst, Kultur und unser Verständnis von Kreativität?
Gemeinsam mit Gerfried Stocker, Medienkünstler und künstlerischer Leiter von Ars Electronica, tauchen wir in die Welt der künstlichen Intelligenz ein. Wir sprechen darüber, ob KI tatsächlich Neues erschaffen kann oder nur Bestehendes imitiert. Wie verändert sich unser Umgang mit Wissen, wenn Maschinen immer größere Datenmengen analysieren? Und was braucht es, damit wir als Gesellschaft verantwortungsvoll mit dieser Technologie umgehen?
Gerfried Stocker erklärt, warum die KI vor allem ein Werkzeug ist, das von uns Menschen mit Sinn und Ethik eingesetzt werden muss. Er beleuchtet die Herausforderungen und Chancen für Kunst und Kultur und zeigt auf, wie sich unsere Vorstellung von Kreativität verändern könnte. Dabei wird deutlich: Die KI hält uns einen Spiegel vor und regt uns dazu an, unseren Umgang mit Technologie und Medien neu zu beleuchten.
Wie können wir lernen, KI richtig zu nutzen? Welche Fähigkeiten brauchen wir in Zukunft? Und warum sind kritisches Denken und vertrauensvolle öffentliche Institutionen wichtiger denn je? All das und mehr erfahren Sie in dieser spannenden Folge!
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Freiwilliges Ordensjahr – eine Auszeit für die Seele?
Wie wäre es, für einige Monate aus dem Alltag auszusteigen und in einer Ordensgemeinschaft mitzuleben? Beten, arbeiten, den Rhythmus eines Klosters erfahren – das Freiwillige Ordensjahr macht genau das möglich. Doch was reizt Menschen daran, für eine Zeit lang in eine völlig andere Welt einzutauchen?
Im Gespräch mit Schwester Anne Buchholz, der Koordinatorin des Freiwilligen Ordensjahres, tauchen wir ein in dieses besondere Angebot. Sie erzählt, dass sich Menschen aus ganz unterschiedlichen Gründen für diese Erfahrung entscheiden: Manche suchen eine Auszeit vom hektischen Alltag, andere möchten ihren Glauben vertiefen oder einfach einmal das Klosterleben kennenlernen. Wieder andere nutzen die Zeit, um sich beruflich oder persönlich neu zu orientieren. Im Ordensjahr leben die Teilnehmer:innen für einige Monate in einer Gemeinschaft mit und teilen den Tagesablauf der Ordensleute – mit allem, was dazugehört: Gebetszeiten, gemeinsame Mahlzeiten, Arbeit in sozialen oder hauswirtschaftlichen Bereichen und die Erfahrung von Stille und Gemeinschaft.
Besonders spannend: Es gibt nicht „die eine“ Art von Ordensleben. Während einige Gemeinschaften das Stundengebet pflegen und mehrmals täglich zusammenkommen, sind andere stärker auf soziale Arbeit ausgerichtet oder legen Wert auf kontemplative Stille. Genau diese Vielfalt macht das Freiwillige Ordensjahr so spannend – es gibt für jede:n eine passende Möglichkeit. Und wer sich gar nicht entscheiden kann, bekommt Unterstützung von Schwester Anne, die hilft, die richtige Gemeinschaft zu finden.
Doch wie fühlt es sich an, nach dieser intensiven Zeit in den Alltag zurückzukehren? Schwester Anne berichtet, dass viele Teilnehmer:innen bereichert aus dem Ordensjahr herausgehen, oft mit einem neuen Blick auf ihr Leben oder mit einem inneren Frieden, den sie zuvor vielleicht nicht hatten. Manche behalten auch den Kontakt zu „ihrer“ Gemeinschaft und kehren immer wieder für Besuche oder kurze Auszeiten zurück.
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Nähe und Vertrauen
„Nähe beginnt mit Zuhören und Respekt.“ Diese Worte begleiten Rudolf Wagner, den neuen Geschäftsführer der Elisabethinen Linz-Wien und Österreich, auf seinem Weg. Was bedeutet es, in einer Führungsrolle echte Begegnungen zu schaffen, und wie können menschliche Werte in einem komplexen Arbeitsumfeld gelebt werden? In dieser Folge erzählt Rudolf Wagner, wie er sich in seiner neuen Position einbringen möchte und was ihn inspiriert.
Mit Beginn des Jahres 2025 hat Rudolf Wagner eine spannende Aufgabe übernommen: Er wurde zum Geschäftsführer der Elisabethinen Linz-Wien bestellt. Bereits seit fünf Jahren ist er im Team der Elisabethinen und kennt das Haus sowie die Menschen gut. Dennoch ist diese neue Rolle eine große Herausforderung – eine, die er mit Begeisterung annimmt. Im Gespräch schildert er, wie wichtig ihm der respektvolle Umgang miteinander ist und warum er fest daran glaubt, dass Vertrauen und Wertschätzung die Grundlage jeder erfolgreichen Zusammenarbeit sind.
Wagner berichtet, wie seine Karriere begann, warum er ursprünglich davon träumte, Schallplattenverkäufer zu werden, und wie er schließlich in der Gesundheitsbranche landete. Von der Handelsschule über berufsbegleitende Weiterbildungen bis hin zur Leitung mehrerer Projekte bei den Elisabethinen – sein Weg war von kontinuierlicher Entwicklung geprägt. Besonders spannend: Wie die Zusammenarbeit mit den Ordensschwestern seinen Blick auf Sinnstiftung und Werte verändert hat.
Ein zentrales Thema des Gesprächs ist auch die Gestaltung seiner neuen Aufgabe. Wagner spricht darüber, wie er die Nähe zu Mitarbeitenden und Partnern trotz geografischer Entfernungen wahren möchte. Er plant, den berühmten „Lisl-Geist“ – die besondere Atmosphäre des Miteinanders bei den Elisabethinen – weiterzuführen und gleichzeitig die Organisation auf zukünftige Herausforderungen wie Digitalisierung und spezialisierte Leistungsfelder vorzubereiten.
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Von der Eile der Schwestern zum Chorgebet
Wissen Sie, was eine Sinfonische Dichtung ist? In dieser Podcast-Folge geht es zwar nicht um die Erklärung musikalischer Fachbegriffe, die Erklärung zur Sinfonischen Dichtung kommt aber trotzdem vor. Wir besprechen nämlich eine solche mit ihrem Komponisten Friedemann Katt und der Leiterin der Orts der Begegung bei den Elisabethinen Agnes Retschitzegger.
Die Elisabethinen können auf eine über 400-jährige Geschichte von der Gründung in Aachen weg zurückblicken. Im jetzt beginnenden Jahr 2025 feiern sie ihr 280-jähriges Gründungsjubiläum in Linz und bis zurück zu ihrer Namensgeberin, der heiligen Elisabeth, sind es sogar mehr als 800 Jahre.
Diese lange Geschichte, oder besser gesagt einige eindrucksvolle Szenen aus dieser langen Geschichte und aus dem aktuellen Leben der Ordensfrauen der Elisabethinen hat Österreichs einziger lebender Barockkomponist in eine Sinfonische Dichtung gepackt. „Früh am Morgen“ ist beispielsweise der Titel eines Satzes aus dieser Komposition, „Die Eile der Nonne zum Chorgebet“ lautet ein anderer.
Was sich hinter diesen Titeln und hinter dem ganzen Stück verbirgt, das besprechen wir in dieser Folge von Kaleidoskop Leben mit dem Komponisten selber und mit der Frau, die als Leiterin des Kulturformats „Ort der Begegnung“ den Kontakt zu ihm hergestellt hat.
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