Geschichten aus dem Leben interessanter Persönlichkeiten

Kaleidoskop Leben - der Podcast der Elisabethinen für ein inspiriertes Leben

Was braucht es für ein inspiriertes Leben? Gesundheit, Spiritualität, Nachhaltigkeit, Zufriedenheit? Wie können wir nachhaltig leben und zufrieden älter werden?

Diese oder ähnliche Fragen stellen Sie sich vielleicht auch. In Kaleidoskop Leben - dem Podcast der Elisabethinen für ein inspiriertes Leben laden wir Sie ein, sich von unseren Gästen inspirieren zu lassen. Sr. Helena Fürst und Michael Etlinger kommen mit Menschen ins Gespräch, die von ihren persönlichen Wegen für ein gesundes und erfülltes Leben erzählen. Unsere Gäste kommen aus verschiedensten Lebensbereichen und sie alle verbindet, dass sie aus ihrer eigenen Erfahrung etwas zu sagen haben. 

Lernen Sie in diesem Podcast interessante Persönlichkeiten kennen, und lassen Sie sich von deren Lebensgeschichte und Lebenserfahrung beflügeln. Jeden Mittwoch hier auf www.die-elisabethinen.at/podcast und überall, wo Sie gerne Podcasts hören.

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Bisherige Folgen

Gemeinschaft kennt kein Alter

Wie wollen wir im Alter leben — und vor allem: wie wollen wir uns dabei fühlen? In dieser Folge von Kaleidoskop Leben spricht Sr. Luzia Reiter über das Generationenhaus der Elisabethinen in Linz. Ausgangspunkt ist eine Frage, die viele Menschen bewegt: Wie kann Wohnen im Alter Selbstständigkeit, Sicherheit und Gemeinschaft miteinander verbinden? Sr. Luzia gibt Einblick in ein Haus, in dem ältere Menschen, Studierende, Familien und Kinder unter einem Dach leben. Sie erzählt, wie die Idee zum Generationenwohnen entstanden ist und warum dieses Projekt so gut zu den Elisabethinen passt. Schnell wird klar, dass hier nicht einfach Wohnungen vermietet werden. Es geht um ein Zuhause, das Begegnung ermöglicht und Einsamkeit etwas entgegensetzt. Besonders wichtig ist dabei der erste Eindruck, den Menschen beim Betreten des Hauses haben. Atmosphäre, Offenheit und Lebendigkeit spielen eine große Rolle.

Der Alltag im Generationenhaus ist vielfältig. In der Lisl-Lounge wird gespielt, geredet, gefeiert und manchmal einfach nur gemeinsam Kaffee getrunken. Die Generationennachmittage schaffen Raum für Austausch und neue Ideen. Dabei zeigt sich, dass Gemeinschaft nicht verordnet werden kann, sondern wachsen darf. Niemand muss teilnehmen, und gerade das macht das Miteinander so ehrlich. Auch junge Bewohner*innen bringen sich ein und gestalten das Hausleben aktiv mit. So entstehen Begegnungen zwischen Menschen, die sich im Alltag sonst vielleicht nie kennenlernen würden. Das Generationenhaus ist damit nicht nur ein Wohnort, sondern ein Ort des Mitgestaltens.

Berührend ist auch, dass das Zusammenleben nicht nur die schönen, sondern auch die schweren Zeiten umfasst. Sr. Luzia spricht über Begleitung am Lebensende, über das Dasein für Angehörige und über eine Hausgemeinschaft, die auch in traurigen Momenten trägt. Gleichzeitig erzählt sie von kleinen Szenen voller Leben: von Kindern mit Seifenblasen, von Gesprächen im Garten und von spontanen Begegnungen am Balkon. Die Folge zeigt, wie Freundschaften in jedem Alter entstehen können. Sie macht Mut, Wohnen nicht nur als private Angelegenheit zu sehen, sondern als Teil eines guten Miteinanders. Es geht um Selbstständigkeit, Unterstützung und die Kraft echter Nachbarschaft. Eine inspirierende Episode über gelebte Gemeinschaft mitten in der Stadt. Und über die Erfahrung, dass man für neue Verbindungen niemals zu alt ist.

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Alles kann, nichts muss

Wenn man an ein Hospiz denkt, tauchen oft Bilder von Abschied, Stille und Trauer auf. Doch jene, die das St. Barbara Hospiz betreten, erleben meist etwas völlig anderes: Farben, Lachen und eine tiefe Lebendigkeit. In dieser besonderen Jubiläumsfolge nehmen wir Sie mit an einen Ort, der zeigt, dass das Leben selbst in seiner letzten Phase voller Herzlichkeit, Menschlichkeit und Wärme sein kann.

Wie fühlt es sich an, ein Hospiz zum ersten Mal zu betreten? Warum erleben so viele beim Besuch einen überraschenden Perspektivenwechsel? Und was macht es mit Mitarbeitenden, täglich an einem Ort zu arbeiten, der so viel Leben zulässt, obwohl er doch für viele der letzte Lebensort ist?

Wir erfahren, warum im Hospiz alles darf, aber nichts muss – und weshalb es wichtig ist, dass Bewohner*innen ihren Alltag so frei gestalten können, wie sie es von zu Hause gewohnt sind. Rudolf Wagner und Eva Steiner berichten von bewegenden Geschichten, von Tageshospiz-Freundschaften, von einer Tutti-Frutti-Party am Dach, von Vanillekipferln im August und vom letzten gemeinsamen Tag eines Ehepaares, der unvergessen bleibt.

Die Episode zeigt auch, wie sehr Hospizarbeit Haltung ist, getragen von Offenheit, Respekt und dem festen Willen, Menschen in ihrer verletzlichsten Zeit Sicherheit und Sinn zu schenken. Wir sprechen über die Entwicklung der Hospizlandschaft in Oberösterreich, die einzigartig ist, weil hier alle Standorte aus einer Hand geführt werden. Und wir werfen einen Blick in die Zukunft: neue Standorte, neue Angebote und die Mission, das Thema Hospiz weiter zu enttabuisieren.

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Wenn eine warme Mahlzeit mehr ist als Essen

Seit über 300 Jahren gehört es zur DNA der Elisabethinen: Niemand soll hungrig nach Hause gehen. Was früher an der Klosterpforte mit einer einfachen Suppe und einem Stück Brot begonnen hat, lebt heute im Elisabeth Brot mitten in Wien weiter – als niederschwellige Essensausgabe für Menschen, die nicht wissen, wie sie ihre nächste Mahlzeit bezahlen sollen.

In dieser Folge von „Kaleidoskop Leben – dem Podcast der Elisabethinen für ein inspiriertes Leben“ sprechen Michael Etlinger und Sr. Helena Fürst mit Michaela Vogl darüber, wie diese Einrichtung organisiert ist, wer dort Hilfe bekommt und warum es oft viel Mut braucht, sich überhaupt anzustellen. Die Gäste, die zum Elisabeth-Brot kommen, sind längst nicht mehr nur Menschen, die auf der Straße schlafen. Immer öfter stehen auch Mindestrentner:innen, alleinstehende Mütter mit Kindern und Menschen in prekären Jobs in der Schlange. Personen, denen man ihre Not auf den ersten Blick oft gar nicht ansieht. Michaela Vogl erzählt, wie es ist, eine Einrichtung zu leiten, von der viele ganz selbstverständlich erwarten, dass es sie „einfach gibt“, und warum sie diese Verantwortung nicht als Belastung, sondern als Auftrag erlebt. Im Gespräch geht es auch darum, wie sich das Angebot verändert hat: vom Gastraum mit gemeinsamen Mahlzeiten hin zur Ausgabe über die Gasse und warum genau dieser Schritt vielen Betroffenen die Scham nimmt.

Sie erfahren, wie es gelingt, täglich rund 90 vollwertige Mahlzeiten auszugeben, ohne selbst kochen zu dürfen. Michaela Vogl beschreibt, welche Rolle Lebensmittelspenden und Partnerschaften mit Betrieben spielen. Ebenso wichtig wie die Essensspenden ist das Ehrenamt: Ohne die freiwilligen Helfer:innen, die Brote schmieren, Essen erwärmen, verpacken und ausgeben, würde das Elisabeth-Brot nicht funktionieren. Im Podcast wird deutlich, was diese Arbeit auch den Ehrenamtlichen selbst zurückgibt und warum eine ehemalige Klientin heute mit großer Überzeugung selbst mitanpackt.

Michaela Vogl erzählt von einer Schulklasse, die im Elisabeth Brot mitgearbeitet, Speisen vorbereitet und ausgegeben hat und dabei zum ersten Mal direkt erlebt hat, was es heißt, wenn Essen eben nicht selbstverständlich ist. Die Begegnung mit den Gästen hat bei vielen Schüler:innen sichtbar etwas verändert und gezeigt, dass soziale Bildung nicht nur im Klassenzimmer stattfindet.

Nicht zuletzt gibt diese Folge einen Einblick in die spirituelle und historische Wurzel des Elisabeth-Brots: in eine Tradition, die aus dem Orden der Elisabethinen gewachsen ist und bis heute spürbar bleibt, auch wenn heute meist angestellte Mitarbeiterinnen und Ehrenamtliche an der Ausgabe stehen. Und wie immer endet das Gespräch mit einer sehr persönlichen Frage: Was inspiriert Michaela Vogl selbst in ihrem Leben und was haben Menschen, Beziehungen und gegenseitige Unterstützung damit zu tun?

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Kann KI den plötzlichen Herztod verhindern?

Ein Podcast-Gespräch mit Prof. Dr. Helmut Pürerfellner über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Medizin

*Künstliche Intelligenz ist längst in unserem Alltag angekommen. Aber was passiert, wenn sie dort ankommt, wo es um Sekunden, um echte Risiken und sogar um das Leben geht? In dieser Episode sprechen wir darüber, ob KI in der Herzmedizin tatsächlich erkennen kann, was selbst erfahrene Ärztinnen nicht sehen. Es geht zum Beispiel um die Frage, ob wir mithilfe von Algorithmen jene Menschen identifizieren können, die ein besonders hohes Risiko für einen plötzlichen Herztod tragen. Unser Gast: Univ.-Prof. Dr. Helmut Pürerfellner. **

Er erklärt uns, warum die Medizin zwar viel weiß, aber in einem entscheidenden Punkt seit Jahrzehnten kaum weiterkommt: der individuellen Vorhersage. Wir sprechen darüber, was es bedeutet, wenn nicht mehr hundert Menschen gleich behandelt werden, sondern jeder Einzelne nach seinemihrem ganz persönlichen Risiko. Und wir werfen einen Blick auf das Konzept des „digitalen Zwillings“, der eines Tages helfen könnte, Therapien genauer zu planen und Ressourcen gerechter einzusetzen.

Das Gespräch führt uns weit über technische Details hinaus. Es geht um die Grundfrage, wie wir Technologie nutzen wollen und wie viel Verantwortung wir an Maschinen abgeben dürfen. Wir diskutieren, warum KI im medizinischen Alltag längst im Hintergrund arbeitet, ohne dass wir es merken, und wo genau das große Potenzial, aber auch die größten Gefahren liegen. Gleichzeitig wird spürbar, wie sehr es auf die menschliche Einordnung ankommt: auf Mitgefühl, Erfahrung und ethisches Abwägen. Unser Gast erzählt, wie KI Diagnosen unterstützen kann, warum sie in der Ausbildung medizinischer Fachkräfte eine immer größere Rolle spielt und wie Avatare und Simulatoren zukünftige Ärzt*innen vorbereiten. Und wir sprechen über etwas, das KI nur begrenzt erfassen kann: Die psychische Belastung von Menschen, die mit einer Herzdiagnose leben.

Am Ende bleibt eine Frage, die wir im Podcast nicht fertig beantworten, die aber zum Weiterdenken einlädt: Was passiert, wenn Maschinen besser erkennen, was uns bedroht, aber wir dennoch entscheiden müssen, was wir aus diesem Wissen machen? Genau darüber sprechen wir in dieser Folge von Kaleidoskop Leben.

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Neustart im Jänner?

Das neue Jahr bringt oft eine große Portion Motivation mit sich. Doch zwischen „mehr bewegen“, „fitter werden“ und vielleicht sogar zehn abgenommenen Kilo liegt manchmal ein langer Weg – oder zumindest ein etwas steiniger. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum gute Vorsätze oft ins Leere laufen, warum das gar kein Drama sein muss und was es braucht, um Bewegung tatsächlich zu einem Teil unseres Lebens zu machen. Unsere Gäste Lea Krempl und Alexander Herzog begegnen täglich Menschen, die sich ihre Gesundheit zurückerobern, sich neu orientieren oder einfach ihrem Körper etwas Gutes tun wollen. Dabei erleben sie, wie viel realistisches Planen, kleine Schritte und ehrliche Erwartungen bewirken können.

Wir fragen nach, warum die Trainingsflächen im Jänner übergehen, warum das im April plötzlich anders ist und welche Rolle die ersten Sonnenstrahlen dabei spielen. Und wir sprechen ganz offen über Ziele, die so schwammig sind, dass sie zwangsläufig scheitern müssen. Lea und Alexander erzählen, welche kleinen Schritte für ihre Kund*innen oft den größten Unterschied machen und warum „fitter werden“ als Ziel erst dann funktioniert, wenn man weiß, was das eigentlich heißen soll. Außerdem gehen wir der Frage nach, warum Ausdauersport zwar wichtig ist, aber ohne gezieltes Krafttraining nicht das halten kann, was viele sich davon versprechen. Lea erklärt, wieso gerade ältere Menschen beim Muskelaufbau so viel gewinnen können und warum ein trainierter Körper nicht nur stark wirkt, sondern uns tatsächlich unabhängiger macht.

Alex beschreibt, wie sehr ein professionell begleitetes Training dazu beitragen kann, Schmerzen zu reduzieren, Medikamente zu verringern oder einfach wieder mutiger in Bewegung zu kommen. Gemeinsam werfen wir auch einen Blick auf das soziale Leben im „health“. Und schließlich geht es um die Weiterentwicklung eines Fitnesscenters, das seit 15 Jahren Menschen begleitet und sich ständig neu erfindet – mit neuen Geräten, neuen Ideen und einem Team, das seinen Job spürbar gerne macht. Eine Folge, die inspiriert, loszulassen, neu anzufangen und vor allem: dranzubleiben.

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Halleluja, die Heiligen drei Könige san da

Die Sternsinger sind hierzulande in den ersten Tagen jedes Jahres fleißig unterwegs. Tausende Kinder und Jugendliche machen sich bei oft unangenehmem Wetter auf den Weg und ziehen von Haus zu Haus. Aber woher stammt diese Tradition eigentlich und was steckt dahinter. Darüber sprechen wir in dieser Podcast-Folge mit Jana Hofer und Heinrich Brandstetter von der Katholischen Jungschar der Diözese Linz.

Wenn Kinder und Jugendliche in bunten Gewändern von Haus zu Haus ziehen, steckt dahinter mehr als ein liebgewonnener Brauch. Die Sternsingeraktion ist nicht nur ein Stück gelebter Tradition, sondern auch eine der größten entwicklungspolitischen Initiativen Österreichs. In dieser Folge von Kaleidoskop Leben sprechen wir darüber, wie aus einer kleinen Idee in Oberösterreich eine Bewegung wurde, die seit 1954 über 500 Millionen Euro für Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika gesammelt hat. Wir werfen einen Blick auf die Wurzeln des Sternsingens, die bis ins Mittelalter reichen, und erfahren, warum die Buchstaben „C+M+B“ über der Haustür nicht das bedeuten, was viele glauben.

Unsere Gäste Jana Hofer und Heinrich Brandstetter geben spannende Einblicke in die Organisation der Aktion, erzählen von persönlichen Erlebnissen als Sternsinger*innen und berichten von ihren Reisen in Projektländer wie Nepal und Äthiopien. Dort haben sie gesehen, wie Spenden konkret das Leben von Menschen verändern – sei es durch klimaresistente Landwirtschaft oder Bildungsprojekte für Mädchen. Wir sprechen auch darüber, wie sich Traditionen wandeln, warum heute zwei Drittel der „Könige“ Königinnen sind und wie Social Media dabei hilft, junge Menschen für das Engagement zu begeistern. Und nicht zuletzt geht es um die Frage: Was inspiriert Menschen, sich für andere einzusetzen – und wie kann das auch uns motivieren?

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