Facetten einer starken Frau

Facetten einer starken Frau

Elisabethinen Klagenfurt feiern ihr Vorbild der Nächstenliebe

 

Eine junge Frau, die Verantwortung übernimmt: Mit der Idee, ihr Leben den Kranken und Bedürftigen zu widmen, inspiriert die Heilige Elisabeth von Thüringen bis heute. Mit einer feierlichen Messe halten der Konvent der Elisabethinen und das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt den Gedenktag ihrer Patronin lebendig. Die Generaloberin der Elisabethinen Klagenfurt bezeichnete die Heilige als „emanzipierte Frau“, die mit gutem Beispiel voranging und deren Nächstenliebe bis heute nachwirkt.

 

Der 19. November ist alljährlich ein besonderer Festtag für den Konvent der Elisabethinen und das Elisabethinen-Krankenhaus in Klagenfurt, ebenso wie für die Elisabethinen und ihre Werke an anderen Orten in Österreich. Es ist der Gedenktag für die Heilige Elisabeth, die Namenspatronin des Ordens. Neben Gläubigen waren auch viele Patientinnen, Angehörige und Ordensgemeinschaften beim Hochfest in der Rektoratskirche in Klagenfurt anwesend. Auch zahlreiche Mitarbeiterinnen des Krankenhauses und die Ordensschwestern gedachten der Namenspatronin mit der Teilnahme am Gottesdienst.

 

 

Chorgesang in hoher Perfektion

Musikalisch umrahmt wurde die Messe vom Kärntner Madrigalchor Klagenfurt unter der Leitung von Melissa Dermastia und dem Organisten Klaus Waltritsch.

Liebevoll, achtsam und barmherzig leben

Dompropst Msgr. Dr. Engelbert Guggenberger bezeichnete in der Predigt Elisabeth als „Vorbild und Ansporn und als ein leuchtendes Beispiel dafür, dass Gottes Barmherzigkeit mitten in unserem alltäglichen Leben und Verhalten sichtbar wird.“ In Erinnerung an das Rosenwunder segnete er das Elisabethbrot. Im Anschluss trafen sich die Ordensschwestern und Besucher im Kloster zu einem herzlichen Beisammensein. Die Klosterschwestern verteilten das gesegnete Elisabethbrot. Am nächsten Tag wurden die gesegneten Elisabethbrote auch im Krankenhaus der Elisabethinen an die Patientinnen verteilt.

Vorbild für die heutige Frau

Die Hl. Elisabeth von Thüringen lebte vor mehr als acht Jahrhunderten. Doch ihre tätige Nächstenliebe aus tiefer christlicher Gläubigkeit zeigt bis heute ihre Wirkung wie damals: „Trotz aller Widerstände ist sie furchtlos ihren Weg der Gottes- und Nächstenliebe gegangen. Sie war eine im besten Sinne des Wortes „emanzipierte Frau“, die wusste, was sie wollte“, betont die Generaloberin der Elisabethinen Klagenfurt Sr. Consolata Hassler. Gerade die heutige Zeit bedarf solcher Frauen wie es die Hl. Elisabeth war.

Weisheit und Tatkraft

In ihrer kurzen Lebenszeit – die Hl. Elisabeth starb mit 24 Jahren – hat sie mehr gewirkt als viele Menschen, die ein hohes Lebensalter erreicht haben. Die Hl. Elisabeth von Thüringen ist auch die Schutzheilige der Caritas-Vereinigungen, der Sozialarbeiterinnen, der unschuldig Verfolgten, Bettlerinnen, Kranken und Notleidenden. Und damit ist ihre Fürsprache und ihr Schutz heute mehr denn je nötig …

K. Kogler