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Der Engel der Dialyse

Sr. Immaculata hat als Zeitzeugin ein Buch über die Entwicklung der "Blutwäsche" bei den Elisabethinen in Linz geschrieben.

Was im Jahr 1961 im Keller des Ordensklinikums Elisabethinen in Linz mit einer selbstgebauten Dialysemaschine begann, ist heute eine Station mit 56 Behandlungsplätzen. Und diese ist voll mit Hightech-Maschinen, die das Blut von Patienten reinigen, deren Nieren diese Funktion nicht mehr übernehmen können. 2017 wurde hier die einmillionste Dialyse durchgeführt. In Menschenjahre umgelegt heißt das: 7500 Jahre Leben wurden hier in den vergangenen 56 Jahren "gerettet".

Von Anfang an dabei ist Schwester Immaculata. Die 77-Jährige hat viel zu erzählen. Über Nieren, über medizinischen Fortschritt, über das viele Leid, aber auch über die Freude, wenn eine Nierentransplantation klappt und die Menschen ein neues Leben beginnen können. Über all diese Dinge hat sie als "Zeitzeugin" ein Buch geschrieben. "Ein Leben ohne funktionierende Nieren ist nicht möglich. Die Dialyse sichert Betroffenen das Überleben, bis ein passendes Spenderorgan gefunden ist", sagt Schwester Immaculata.